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Datum: 20.01.2011

Mitarbeiter werden mitgenommen - Repräsentative Befragung mit positiven Ergebnissen

Lübbecke. Vor dem Hintergrund der schwierigen finanziellen Situation und gesellschaftlicher Veränderungen steht die Stadtverwaltung Lübbecke wie andere kommunale Verwaltungen auch vor einem Veränderungsprozess, um sich den zukünftigen Aufgaben zu stellen. Die Stadtverwaltung Lübbecke hat auf Initiative der Verwaltungsspitze und in Abstimmung mit dem Personalrat im Herbst 2010 eine Mitarbeiterbefragung durchgeführt. Sie liefert wichtige Informationen für die zukünftige Entwicklung der Verwaltung, die unter Einbeziehung der Mitarbeiter gestaltet werden soll.

Die von der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) professionell begleitete Befragung ist als Prozess organisiert. An die eigentliche Mitarbeiterbefragung und die Auswertung wird sich ein Mitarbeiter-Workshop anschließen, in dem Stärken und Schwächen analysiert werden und eine konkrete Maßnahmenplanung erarbeitet wird.

Die Mitarbeiterbefragung ist – wie in jedem Unternehmen – als internes Instrument zur Kommunikation mit der Mitarbeiterschaft angelegt. „Wir sind im Sinne einer vertrauensvollen Zusammenarbeit innerhalb der Verwaltung sehr offen mit den Befragungsergebnissen umgegangen. Es ist deshalb sehr bedauerlich, dass nun ein kleiner Teil der Ergebnisse aus dem Anhang in die Öffentlichkeit gelangt ist, der den komplexen Inhalt der Befragung nicht im Ansatz widerspiegelt“, betont Bürgermeister Eckhard Witte.

Um eine möglichst breite Basis an Informationen für die Personalentwicklung und die Ausrichtung der Stadtverwaltung zu bekommen, wurden Fragen zu zahlreichen Themen gestellt. Dazu zählen zum Beispiel Arbeitsorganisation und Arbeitsbedingungen, Arbeitszeitregelungen und Arbeitsbelastung, Zusammenarbeit und  Informationsvermittlung sowie Entwicklungsmöglichkeiten und Fortbildungsangebote. Insgesamt wurden 37 Zufriedenheitswerte abgefragt. Dabei wurde auf einer Notenskala von eins bis fünf vier Mal der Wert sehr gut, 23 Mal der Wert gut und zehn Mal der Wert befriedigend erreicht. Den besten Wert erzielte das Kriterium „Hilfsbereitschaft der Kollegen“. Insgesamt zeigten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der mit einer Beteiligungsquote von 73 % repräsentativen Befragung sehr zufrieden mit ihrem Arbeitsplatz und ihren Aufgaben. Deutlichen Verbesserungsbedarf sehen sie in der Zusammenarbeit der Verwaltung mit dem Rat.

„Wir befinden uns mit der Verwaltung in einem Veränderungsprozess. Deshalb ist es nur normal, dass in einer aktuell durchgeführten Mitarbeiterbefragung auch kritische Stimmen aufkommen. Wir werden die Ergebnisse der Befragung und alle konstruktiven Anregungen sehr ernst nehmen“, so Witte weiter. „Ich werde bei meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dafür werben, den eingeschlagenen Weg trotz der Berichterstattung in der Presse weiterzugehen und den begonnenen Kommunikationsprozess gemeinsam fortzusetzen.“

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