Kreis unterstützt "Kein Raum für Missbrauch"
Kampagne zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt
Der Kreis Minden-Lübbecke unterstützt die bundesweite Kampagne "Kein Raum für Missbrauch" zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt. Die Kampagne wird jetzt vom Unabhängigen Beauftragten der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig, eröffnet. Ziel ist, die Gesellschaft für das Thema sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche zu sensibilisieren und das Verantwortungsbewusstsein zu stärken. Durch einen offeneren Umgang mit dem Thema sollen die Handlungsspielräume für Täterinnen und Täter eingedämmt werden. "Wir begrüßen die Kampagne", so Landrat Dr. Ralf Niermann. "Hier im Kreis Minden-Lübbecke setzen wir uns bereits seit Jahren gemeinsam mit vielen Akteuren in diesem Bereich ein."
Im Kreis ist in den vergangenen zwanzig Jahren eine Beratungs- und Präventionslandschaft gewachsen, die interdisziplinär zusammenarbeitet. Die Aktivitäten im Bereich sexualisierter Gewalt sind seit Jahrzehnten vielfältig: Das Kreisjugendamt hat mit der Beratungsstelle für Schul- und Familienfragen das Thema intensiv durch viele unterschiedliche Veranstaltungen in die Öffentlichkeit und die Fachöffentlichkeit gebracht. Die „Berufsgruppe gegen den sexuellen Missbrauch an Mädchen und Jungen im Kreis Minden-Lübbecke“ ist in diesem Jahr 25 Jahre aktiv. Sie leistet seit Jahren einen wichtigen Beitrag zur Vernetzung und dazu, das Thema in die Öffentlichkeit zu bringen. Zwei Einrichtungen, Wildwasser Minden e.V., Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt an Mädchen und Frauen, und Mannigfaltig, Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt an und von Jungen und jungen Männern, leisten intensive Arbeit in Beratung, Begleitung von Betroffenen und in der Prävention. Beide Organisationen werden seit mehr als 15 Jahren durch den Kreis, die Städte Minden, Porta Westfalica und Bad Oeynhausen unterstützt. Durch diese Zuschüsse können Stellen bei Wildwasser und Mannigfaltig für Beratungsarbeit, Prävention und Öffentlichkeitsarbeit vorgehalten werden.
Die aktuelle Kampagne will besonders Eltern, Fachkräfte und Personen, die regelmäßig mit Kindern und Jugendlichen in Kontakt sind, besser über das Thema informieren. Sie sollen sich für die Umsetzung von Schutzkonzepten in Einrichtungen einsetzen, die konkrete Maßnahmen umfassen wie zum Beispiel einen Verhaltenskodex, Risikoanalysen, Fortbildungen für Fachkräfte oder einen Notfallplan bei Verdachtsfällen.
Aus der Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“ soll ein gesamtgesellschaftliches Bündnis von starken Partnerinnen und Partnern entstehen. Für die Kampagne wurde ein einprägsames Symbol entwickelt, das für Sicherheit und Schutz steht, aber auch Warnsignal sein soll gegenüber Tätern und Täterinnen aus dem Umfeld der Kinder und Jugendlichen. Trägerinnen und Träger dieses Symbols drücken sichtbar ihre Ablehnung von sexuellem Kindesmissbrauch aus und zeigen, dass sie sich ihrer Verantwortung für den Kinderschutz stellen. Das können sowohl Einrichtungen sein als auch gesellschaftliche Akteure aus Sport, Kultur und Unterhaltung, die die Kampagne unterstützen und sich mit dem Tragen des Symbols offen gegen sexuelle Gewalt bekennen.
Im Kreis ist in den vergangenen zwanzig Jahren eine Beratungs- und Präventionslandschaft gewachsen, die interdisziplinär zusammenarbeitet. Die Aktivitäten im Bereich sexualisierter Gewalt sind seit Jahrzehnten vielfältig: Das Kreisjugendamt hat mit der Beratungsstelle für Schul- und Familienfragen das Thema intensiv durch viele unterschiedliche Veranstaltungen in die Öffentlichkeit und die Fachöffentlichkeit gebracht. Die „Berufsgruppe gegen den sexuellen Missbrauch an Mädchen und Jungen im Kreis Minden-Lübbecke“ ist in diesem Jahr 25 Jahre aktiv. Sie leistet seit Jahren einen wichtigen Beitrag zur Vernetzung und dazu, das Thema in die Öffentlichkeit zu bringen. Zwei Einrichtungen, Wildwasser Minden e.V., Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt an Mädchen und Frauen, und Mannigfaltig, Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt an und von Jungen und jungen Männern, leisten intensive Arbeit in Beratung, Begleitung von Betroffenen und in der Prävention. Beide Organisationen werden seit mehr als 15 Jahren durch den Kreis, die Städte Minden, Porta Westfalica und Bad Oeynhausen unterstützt. Durch diese Zuschüsse können Stellen bei Wildwasser und Mannigfaltig für Beratungsarbeit, Prävention und Öffentlichkeitsarbeit vorgehalten werden.
Die aktuelle Kampagne will besonders Eltern, Fachkräfte und Personen, die regelmäßig mit Kindern und Jugendlichen in Kontakt sind, besser über das Thema informieren. Sie sollen sich für die Umsetzung von Schutzkonzepten in Einrichtungen einsetzen, die konkrete Maßnahmen umfassen wie zum Beispiel einen Verhaltenskodex, Risikoanalysen, Fortbildungen für Fachkräfte oder einen Notfallplan bei Verdachtsfällen.
Aus der Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“ soll ein gesamtgesellschaftliches Bündnis von starken Partnerinnen und Partnern entstehen. Für die Kampagne wurde ein einprägsames Symbol entwickelt, das für Sicherheit und Schutz steht, aber auch Warnsignal sein soll gegenüber Tätern und Täterinnen aus dem Umfeld der Kinder und Jugendlichen. Trägerinnen und Träger dieses Symbols drücken sichtbar ihre Ablehnung von sexuellem Kindesmissbrauch aus und zeigen, dass sie sich ihrer Verantwortung für den Kinderschutz stellen. Das können sowohl Einrichtungen sein als auch gesellschaftliche Akteure aus Sport, Kultur und Unterhaltung, die die Kampagne unterstützen und sich mit dem Tragen des Symbols offen gegen sexuelle Gewalt bekennen.