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Kreis Minden-Lübbecke hat FH-Bewerbung präsentiert

Kreis Minden-Lübbecke, 03.11.2008

  
"Ganz oben in nrw"

Kreis Minden-Lübbecke hat FH-Bewerbung präsentiert

Der Kreis Minden-Lübbecke hat die nächste Hürde im Wettbewerb um den Bau neuer Fachhochschulen und von neuen Studienplätzen in Nordrhein-Westfalen genommen: Am vergangenen Freitag präsentierten Landrat Dr. Ralf Niermann, der Mindener Bürgermeister Michael Buhre, Sven Hohorst als geschäftsführender Gesellschafter der WAGO Kontakttechnik GmbH in Minden und Hartmut Heinen, Dezernent für Wirtschaft und Finanzen des Kreises Minden-Lübbecke, das Konzept des Kreises der Jury in Düsseldorf. "Mit Herz und Verstand haben wir für den Kreis Minden-Lübbecke geworben", sagte Dr. Niermann.

Vertreter aus Politik und Wirtschaft im Kreis machen sich gemeinsam stark für eine eigene Fachhochschule, denn die würde Fachkräfte anziehen und in der Region halten. Der Kreis hat eine äußerst verkehrsgünstige Lage und zudem mit einer jungen Bevölkerungsstruktur ideale Voraussetzungen für eine Hochschulstandort. Die Präsentation unter dem Motto "ganz oben in nrw" zeigte den großen Rückhalt der Unternehmen, Abiturienten und Auszubildenden. Über die Landesgrenze nach Niedersachsen hinaus würde diese Stärkung der Region sehr begrüßt werden.

Die Bewerbung des Kreises ist eine von 13, die aus ursprünglich 22 Bewerbungen in die engere Wahl gekommen waren. Sechs Anträge auf Neugründung einer Fachhochschule und sieben Konzepte zum Ausbau bestehender Fachhochschulen haben ihre Konzepte präsentiert. Die vom Innovationsministerium eingerichtete Jury besteht aus Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft und wird von Staatssekretär a.D. Dr. Fritz Schaumann geleitet. Bis Ende November soll sie eine Empfehlung erarbeiten, die der Landesregierung als Entscheidungsgrundlage dient.

Ziel der Landesregierung ist die Schaffung von 10.000 neuen Studienplätze in den kommenden Jahren vor allem im Bereich der so genannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Als Wettbewerbsgewinner sollen die neuen Fachhochschulen jeweils 2.500 Studienplätze anbieten. Die bereits bestehenden Fachhochschulen, die einen Zuschlag bekommen, sollen um jeweils 500 Studienplätze ausgebaut werden.

Mitbewerber sind die Kreise Kleve, Unna, die Verbünde der Städte Moers/Kamp-Lintfort/Neukirchen-Vluyn/Rheinberg ("wir4") und der Städte Hamm/Lippstadt, der Bewerberverbund Mülheim/Bottrop/Unternehmerverbandsgruppe Duisburg/IHK zu Essen sowie die Fachhochschulen Aachen, Köln, Niederrhein und Gelsenkirchen sowie die Fachhochschulen Bochum und Dortmund sowie der Fachhochschulverbund Westfalen (FHen Bielefeld, Münster, Ostwestfalen, Südwestfalen).

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