Kreidezeit adé - Stemwede bei der Digitalisierung im Bildungsbereich ganz vorn!
Stemwede; Homeschooling, digitale Medien, online-Unterricht - was seit Begin der Pandemie mehr und mehr den Schultaltag bestimmt und alle Akteure im Bildungsbereich bundesweit vor große Herausforderungen stellt, ist in der Gemeinde Stemwede bereits seit einigen Jahren ein wichtiges Handlungsfeld von Rat, Verwaltung und Schule.
"Die Kreidezeit haben wir an der Stemweder-Berg-Schule längst verlassen. Es zahlt sich aus, dass der Gemeinderat bereits 2016 die verwaltung und Schulleitung der Stemweder-Berg-Schule zur Beschaffung didgitaler Endgeräte animiert und erhebliche haushaltsmittel bereitgestellt hat." Erläutert Bürgermeister Kai Abruszat. Dieses komme jetzt den Schülerinnen und Schülern bei der Bewältigung ihrer Aufgaben während der Corona-Pandemie eindeutig zugute. Seit den Beschlüssen des Gemeinderates und des Bildungsausschusses 2016 sind rund 220.000,00 € allein in die Beschaffung digitaler Endgeräte (I-Pads) geflossen. In den Schuljahren 2017 bis 2020 wurden jeweils für die Jahrgangsstufen 7 und die Lehrerinnen und Lehrer sowie ab 2020 auch für die Jahrgangsstufe 6 570 I-Pads angeschaffft und in das pädagogische Konzept integriert.
Dass unsere Stemweder-Berg-Schule zahlreiche Auszeichnungen wie zuletzt den 1. Platz im Schulpreis der Dieter-Schwarz-Stiftung 2020 für das beste Medienkonzept erhalten hat, kommt nicht von ungefähr, so Abruszat. Die Einführung von adäquaten digitalen Lehrmitteln sowie der Erwerb von Kompetenzen von digitalen Lernformaten sei ein wesentlicher Eckpfeiler des Schulprofils der Stemweder-Berg-Schule und stärke damit auch den Schulstandort Wehdem als eigenständigen Standort des Lehrens und Lernens. Auch in Zukunft werde man, so Abruszat weiter, im Dialog mit dem Gemeinderat, dem Bildungsausschuss und der Stemweder-Berg-Schule konzeptionelle Vorstellungen weiter entwickeln und die Medienentwicklungsplanung stets aktualisieren. Es sei wichtig, den eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzten. Aus Sicht der Verwaltung wäre es denkbar, Finanzmittel aus dem Digitalpakt des Bundes in die Stemweder-Berg-Schule zu leiten und beispielsweise in I-Pad-Aufbewahrungsschränke für Schüler, Displays für Fachräume, Graphik-Tabletts und andere Formate zu investieren. Angesichts der vom 15. - 19. Februar statt findenden Anmeldewoche an der Stemweder-Berg-Schule für die neuen 5. Klassen erinnert Bürgermeister Kai Abruszat auch an die von Rat und Verwaltung angestoßene Idee auf dem Areal des Schulzentrums in Wehdem ein Sport-, Jugend- und Freizeitzentrum zu errichten. Dieses werde den Bildungscampus in Stemwede-Wehdem noch attraktiver machen, so Abruszat. Bekanntlich hat die Gemeinde Stemwede aus dem Förderprogramm des Bundes für "Sanierung kommunaler Einrichtungen" eine Förderzusage über 2,2 Mio Euro erhalten. Angedacht sind gesamtinvestitionen von fast 4,9 Mio Euro in die barrierefreie Ausgestaltung und energetische Sanierung der Sporthalle und möglicherweis weitere Projekte, die für die Bereiche Sport, Jugend und Freizeit genutzt werden können.