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Datum: 30.11.2007

Kontrollgänge für Sauberkeit stoßen auf Einsicht - Heute endet die Informationsphase

Im Rahmen der Initiative für eine weitere Verbesserung der Sauberkeit in der Innenstadt führt eine Mitarbeiterin der Stadtverwaltung gemeinsam mit einem Polizeibeamten seit Mitte Oktober regelmäßige Kontrollgänge innerhalb des Innenstadtbereiches durch. Ziel ist die Minimierung von Verunreinigungen, insbesondere durch Zigarettenkippen, Kaugummis und Hundekot. Die Erfahrungen sind bisher äußerst positiv. Es wird zwar nicht jeder Verunreiniger "auf frischer Tat ertappt", aber allein durch die Präsenz des Ordnungsamtes und der Polizei kam es zu deutlich weniger Verunreinigungen als zuvor. Personen, die in der rund sechswöchigen Informationsphase angesprochen und mit einer „Gelben Karte“ freundlich aber bestimmt ermahnt wurden, zeigten sich einsichtig.

Die Informationsphase ist nun abgeschlossen. Ab 1. Dezember werden Verstöße gegebenenfalls auch gebührenpflichtig verwarnt. „Wir setzen auch weiterhin auf das Miteinander und wollen daher in erster Linie aufklären. Es kann nicht sein, dass durch die Rücksichtslosigkeit einiger weniger, die keinen Gebrauch von den vorhandenen Abfallbehältern und Aschenbechern machen, die Sauberkeit der Stadt leidet“, betont Jörg Redeker vom Fachbereich Bürgerdienste. Künftig können daher für Verunreinigungen Verwarnungsgelder bis zu einer Höhe von 35 Euro, in besonders schwerwiegenden Fällen auch darüber hinausgehende Bußgelder, verhängt werden. Bei den Rundgängen wird die Zusammenarbeit mit der Polizei im Rahmen der Ordnungspartnerschaft fortgesetzt.

Die Kontrollgänge sind als Modellversuch zunächst auf ein Jahr angelegt. Während dieser Zeit wird die Stadtverwaltung ihr Vorgehen sorgfältig dokumentieren und die Erfahrungen für die weitere Vorgehensweise auswerten.

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