Inhalt

Kontinuität beim Thema Ökoprofit

Minden-Lübbecke, 30.06.2010

 

Kontinuität beim Thema Ökoprofit

Vier Firmen zum dritten Mal zertifiziert

Das Herz- und Diabetes-Zentrums, des Altenpflegeheim Rose aus Rahden, die Firma Glasformbau Schrader aus Porta Westfalica und die Simeonsbetriebe aus Minden haben bereits zum dritten Mal am Ökoprofit-Klub teilgenommen. Landrat Dr. Ralf Niermann begrüßte die Vertreter der Betriebe im Kreishaus und gratulierte ihren Firmen zum Erfolg. Alle vier wurden nun als Ökoprofitbetrieb Minden-Lübbecke 2010 auszeichnen.

"Ökoprofit ist ein Erfolgsmodell für den Kreis Minden-Lübbecke," so Dr. Niermann bei der Übergabe der Urkunden. Allein in Nordrhein-Westfalen hat das Projekt in 40 weiteren Kommunen einen hohen Stellenwert. Ressourcensparende Produktion, die der Umwelt dient und auch Geld sparen hilft, ist das Hauptziel von Ökoprofit. Dieser freiwillige Umweltmanagementansatz unterstützt die die teilnehmenden Firmen aber auch in viele anderen Themenbereichen. 44 Firmen haben sich bei den fünf Einsteigerrunden qualifiziert. 23 Firmen davon nehmen kontinuierlich am Klub teil. Studien haben gezeigt, dass bei der Auseinandersetzung mit Fragen des Energie- und Materialeinsatzes sich gerade in klein- und mittelständischen Unternehmen enorme Potentiale finden lassen, dass der Blick von Außen und das gezielte Angehen derartiger Fragestellungen zu Erkenntnissen führen, die im Rahmen der normalen Geschäftsabläufe häufig unbeachtet bleiben.

"Werben Sie auch unter ihren Geschäftspartnern für das Projekt," gab Dr. Niermann den Teilnehmern mit auf den Weg. 60 Prozent der Mittel, die in den vorangegangenen Projektdurchläufen in effizienzsteigernde Maßnahmen investiert wurden, haben sich nach dem ersten Jahr amortisiert. Der Kreis möchte mit finanzieller Unterstützung des Landes NRW im Herbst mit einer sechsten Einsteigerrunde beginnen. Eine Reihe von Firmen haben bereits zugesagt, vier Firmen würden noch gesucht. Sowohl beim Kreis als auch bei der AGW Beratung GmbH in Minden sind die Informationen abrufbar. Bundesweit waren an dem Projekt bereits 1500 Firmen beteiligt.

nach oben zurück