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Datum: 01.02.2012

Konjunkturpaket II - Lübbecke mit Punktlandung - 15 Projekte in den Bereichen Bildung und Infrastruktur umgesetzt

Lübbecke. Schnell umsetzbare Projekte, die Energie einsparen, nachhaltig zur Verbesserung der Infrastruktur beitragen und die vor allem der lokalen und regionalen Wirtschaft zugute kommen und damit Arbeitsplätze sichern: Das waren die Leitgedanken, denen die Stadtverwaltung Lübbecke und die Politik bei der Auswahl von Projekten gefolgt sind, die aus dem Konjunkturpaket II (Zukunftsinvestitionsgesetz der Bundesregierung) finanziert werden sollten. Das Programm wurde jetzt erfolgreich abgeschlossen. Mit den bereitgestellten Mitteln in Höhe von etwa 2,25 Millionen Euro konnten im Zeitraum Mitte 2009 bis Ende 2011 insgesamt 15 Maßnahmen finanziert werden, neun mit dem Investitionsschwerpunkt Bildungsinfrastruktur und sechs mit Schwerpunkt Infrastruktur. Der Eigenanteil der Stadt an den Investitionskosten beträgt 12,5 Prozent.

„Die Schulen haben in Lübbecke eine hohe Priorität. Die Stadt hat ihre Hausaufgaben gemacht und mit den Sanierungsmaßnahmen an Schulen und Sporthallen die energetischen Standards deutlich verbessert“,  betont Bürgermeister Eckhard Witte. So wurde an der Grundschule Gehlenbeck und der Grundschule Im Kleinen Feld sowie am Sportzentrum Nettelstedt und an Jahn-Realschule die Heizungstechnik  modernisiert und damit eine zukünftige Energieeinsparung ermöglicht. Eine energetische Sanierung von Gebäudefassaden oder Fensteranlagen erfolgte an den Grundschulen Blasheim und Astrid-Lindgren sowie an der Jahn-Realschule, am Wittekind-Gymnasium und an der Sporthalle I des Wittekind-Gymnasiums.

Zu den Maßnahmen im Bereich des Investitionsscherpunktes Infrastruktur zählen die Dachsanierung der Sporthalle Alswede sowie  die Sanierung von Brückenbauwerken und die Erneuerung von Durchlässen. Die Herstellung einer Glasfaserverkabelung vom Verwaltungsgebäude zu städtischen Gebäuden erlaubt nun eine zentrale Erledigung von EDV-Aufgaben in den Bereichen Wartung, Datenspeicherung und Benutzermanagement.

Im Rahmen der energetischen Sanierung der Straßenbeleuchtung wurden etwa 360 alte Leuchten mit Quecksilberdampf-Leuchtmittel gegen Leuchten mit energiesparenden Kompaktleuchtstofflampen ausgetauscht. Dies führt zu einer Stromeinsparung von etwa 70 Prozent, der CO²-Ausstoß sinkt in gleichem Maße. Durch diese Investitionen wird die Stadt nicht nur kurzfristig und nachhaltig Energieeinsparungen realisieren, sondern nach einer Amortisationszeit von etwa sieben Jahren auch mittelfristig eine Kostenreduzierung erzielen.



„Mit dem Konjunkturpaket II hat der Bund künftigen Generationen mit dem Ziel, die Auswirkungen der wirtschaftlichen Krise zu reduzieren, neue Schulden aufgebürdet. Wir waren deshalb - wie beim Einsatz eigener finanzieller Ressourcen auch - verpflichtet, mit den Mitteln sorgfältig und vernünftig umzugehen. Mit den umgesetzten Maßnahmen ist dies Politik und Verwaltung gut gelungen“, fasst Eckhard Witte zusammen. Mit einer Anhebung der Vergabegrenzen durch den Rat der Stadt Lübbecke wurde nicht nur eine beschleunigte Auftragsvergabe sichergestellt. Auch die Unternehmen der Region profitierten maßgeblich von der Anpassung der Vergabepraxis.

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