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Kommunale Arbeitsmarktstatistik SGB II für April 2014

Erstmals seit Jahresbeginn ist die Zahl der Leistungsberechtigten und die der Bedarfsgemeinschaften im Vergleich zum Vormonat leicht zurückgegangen. Im April verteilten sich 21.398 Leistungsberechtigte auf 10.378 Bedarfsgemeinschaften. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist dies ein geringer Rückgang (-0,5 Prozent) bei den Bedarfsgemeinschaften und ein geringer Anstieg (+0,7 Prozent) bei den Leistungsberechtigten.

Die Arbeitslosenzahl im SGB II- Bereich ist im Vergleich zum Vormonat leicht gesunken, liegt aber mit 5.647 Personen immer noch um 2,9 Prozent über dem Vorjahresmonat.

373 erwerbsfähige Leistungsberechtigte nahmen im April eine Erwerbstätigkeit auf. 265 Arbeitsverhältnisse sind sozialversicherungspflichtig, 99 sozialversicherungsfrei, sechs Personen begannen eine Ausbildung und 3 Personen machten sich selbstständig.

381 Personen mündeten im Berichtsmonat in eine arbeitsmarktpolitische Maßnahme. 48 von ihnen nahmen eine Tätigkeit in einer Arbeitsgelegenheit auf, 22 Personen begannen ein  Praktikum und 311 starteten mit einer ihnen angebotenen Qualifizierung.

Auch für das laufende Jahr liegt ein arbeitsmarktpolitischer Schwerpunkt im Angebot von Maßnahmen, die Langzeitarbeitslosigkeit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen verhindern soll. Ein Baustein ist hierbei das Angebot der Produktionsschule. Was in der Landesarbeitsmarktpolitik zurzeit im Bereich des neuen Übergangsmanagements wieder an Bedeutung gewinnt, ist im Kreis Minden-Lübbecke bereits seit einigen Jahren gemeinsam mit einem Träger als eigenes Projekt etabliert. Vorwiegend in den klassischen Berufsfeldern Holz, Metall und Farbe wird den Jugendlichen und jungen Erwachsenen unter fachkundiger Anleitung die Möglichkeit gegeben, eigene Produkte zu erstellen. Auf diese Weise sind zum Beispiel schon einige Spielplätze entstanden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können auf diese Weise selbst sehen, was sie mit ihrer Arbeit geleistet haben. „Unser Konzept der Produktionsschule hat sich bewährt, das zeigt auch der direkte Übergang von 27 Prozent der Teilnehmenden in Ausbildung oder sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in den letzten Jahren“, stellt Amtsleiterin Heidemarie Schönrock-Beckmann fest.

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