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Datum: 19.01.2011

K60-Diskussion: Vorschlag der Bezirksregierung liegt auf dem Tisch

Für die von Bürgerprotesten begleitete Diskussion um den geplanten Ausbau der K60 (Kahle-Wart-Weg) in Lübbecke sind heute bei der Bezirksregierung in Detmold verschiedene Lösungsvarianten mit dem Kreis Minden-Lübbecke und der Stadt Lübbecke diskutiert worden.

Über die Frage der Abstufung der K 60 zurück zu einer Gemeindestraße konnte kein Konsens gefunden werden. Nach Auffassung der Bezirksregierung kann die zuletzt erneut ins Gespräch gebrachte Rückstufung der K60 nicht erfolgen, denn eine dafür notwendige Änderung der verkehrlichen Bedeutung der Strasse ist weder im Hinblick auf die Verkehrsdichte noch auf die Verkehrsbeziehungen eingetreten.

Des Weiteren wurde ein Vorschlag der Bezirksregierung Detmold diskutiert, wonach der Kreis Minden-Lübbecke durch eine sogenannte Teileinziehung die Nutzung der K60 für LKW mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 3,5t auf Dauer für den Bereich, der auch bisher schon durch Verbotsschilder erfasst wird, ausschließen würde.

Unter dieser Voraussetzung könnte dann eine  Reduzierung des bisher vom Kreis Minden-Lübbecke geplanten Ausbauumfanges im Planfeststellungsverfahren bei der Bezirksregierung erfolgen. Dies würde bedeuten, dass insbesondere der bislang geplante Querschnitt für den Ausbau nach Sperrung für LKW reduziert werden könnte. Dies würde die Ausbaukosten verringern.

Auch für einen reduzierten Ausbau bescheinigt die Bezirksregierung die grundsätzliche Förderfähigkeit der Maßnahme.

Alle Teilnehmer der Besprechung äußerten sich zufrieden über den konstruktiven Gesprächsverlauf.

Vor einer endgültigen Entscheidung über den Vorschlag der Bezirksregierung Detmold werden die Verwaltungen des Kreises Minden-Lübbecke und der Stadt Lübbecke ihre politischen Gremien befassen.

Quelle: Bezirksregierung Detmold, Pressestelle

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