K 60 - Voraussetzungen für Straßenausbau liegen vor - Kreis erwirbt Grundstücke nach Vermittlung durch Stadt Lübbecke
Lübbecke. Mit dem heutigen Tag liegen die Voraussetzungen vor, die Sanierung der Fahrbahn der Kreisstraße K 60 im Verlauf der bestehenden Trasse jetzt zügig zu planen und in der zweiten Jahreshälfte durchzuführen. Nachdem die Stadt Lübbecke zwischen den Beteiligten vermitteln konnte, hat der Kreis Minden-Lübbecke nun sämtliche relevanten Grundstücke in dem betroffenen Straßenbereich erworben.„Wir sind froh, dass durch unsere Unterstützung nach längeren Verhandlungen mit allen Grundstückseigentümern eine Einigung erzielt werden konnte. Damit ist der Weg frei, um die K 60 in den nächsten Monaten zu sanieren und damit eine Schwachstelle im regionalen Straßennetz zu beseitigen“, erklärt Lübbeckes Bürgermeister Eckhard Witte. „In den vergangenen Monaten haben Kreisverwaltung und Stadtverwaltung in dieser Angelegenheit eng zusammengearbeitet und jetzt gemeinsam ein wichtiges Ziel erreicht.“
Im Zuge der Verhandlungen mit den Anliegern wurden unter anderem Vereinbarungen für die Regelung der Holzabfuhr aus den angrenzenden Waldgebieten getroffen. Mit einem Verbot der Durchfahrt für LKWs mit einem Gewicht über 3,5 Tonnen wird auch zukünftig die zentrale Forderung der Anlieger in Obermehnen und in Oberbauerschaft erfüllt. Um das Verbot sicherzustellen wird der Kreis jetzt ein Teileinziehungsverfahren zum Ausschluss des Schwerlastverkehrs über 3,5 Tonnen einleiten.
Die Straßenbaumaßnahme ist bereits durch den Bezirksplanungsrat in die Regionale Vorschlagsliste zum Landesförderprogramm „Kommunaler Straßenbau“ für 2014 aufgenommen worden, so dass die entsprechenden Landesmittel in diesem Jahr fließen können. Der Baubeginn ist laut Auskunft des Kreises für die zweite Jahreshälfte vorgesehen.