Kürzere Wartezeiten in der Erziehungs- und Familienberatung
Viele Eltern kennen das Problem: Kinder haben oder machen Probleme und die bestehenden Facheinrichtungen, ob Beratungsstellen oder Therapeuten, haben lange Wartezeiten. Jetzt bekommen Familien, die sich bei der Beratungsstelle für Schul- und Familienfragen des Kreises anmelden, einen ersten Fachtermin meist innerhalb von zwei Wochen. Dieser Termin bietet die Möglichkeit, die Sachlage zu besprechen, eine erste fachliche Einschätzung vorzunehmen und weiterführende Maßnahmen einzuleiten. Für viele Mütter und Väter bedeutet es eine große Erleichterung und Entlastung, einmal über die Probleme zuhause sprechen zu können. Die Beraterinnen und Berater stehen dabei unter Schweigepflicht im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. Ein erster Rat hilft Eltern, das eigene Kind besser zu verstehen und dann unterstützen zu können. Die Eltern können wieder handlungsfähig werden und Lösungen für Konflikte bzw Streitfragen finden.
Wenn die Zeiträume zu lang werden, steigt die Unsicherheit bei Eltern, aber auch bei Erzieherinnen oder Lehrkräften, und die Situation wird immer schwieriger. So war es in den letzten Jahren auch in der Beratungsstelle für Schul- und Familienfragen des Kreises Minden-Lübbecke. „Die Situation war für betroffene Kinder und ihre Familien, aber auch für uns Fachkräfte wenig befriedigend“, so Sabine Häderle, Leiterin der Beratungsstelle. „Anstatt schnelle Hilfe anbieten und damit manches Problem noch im Anfangsstadium lösen zu können, mussten wir erleben, wie sich Probleme auf Grund der langen Wartezeiten verkomplizierten. Wir haben deshalb unsere Arbeitsweise umgestellt.“
Nach dem ersten Fachtermin geht es je nach Einschätzung der Sachlage weiter. Weil Diagnostik- oder Therapieplätze nur beschränkt zur Verfügung stehen, muss hier fast immer mit Wartezeiten gerechnet werden. Aber nicht immer ist Therapie nötig. In vielen Fällen reichen einige Beratungsgespräche aus, damit es zuhause wieder besser und harmonischer läuft.
Mit welchen Problemen kann man sich überhaupt an die Beratungsstelle wenden? Zum Beispiel bei Erziehungsunsicherheiten, Entwicklungs- und Verhaltensstörungen, bei Geschwisterrivalitäten, bei Beziehungsproblemen zwischen Kind und Eltern, bei Problemen mit Gleichaltrigen, bei Schwierigkeiten im Übergang vom Kindergarten zur Schule, bei Gewalt in Familien, bei Trennung und Scheidung, bei Verarbeitungsproblemen von Krankheit, Tod oder Trauma sowie bei seelischer, körperlicher oder sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche. Bei Schulproblemen ist die Regionale Schulberatungsstelle zuständig. Beide Teile der Beratungsstelle arbeiten eng zusammen und unterstützen sich gegenseitig.
Doch es geht nicht immer nur um die Kinder. Auch Eltern können auf Grund schwieriger Lebensverhältnisse zum Beispiel bei Arbeitslosigkeit, auf Grund von Krankheiten, Gewalt in der Familie oder bei Trennung für eine Zeitlang nicht in der Lage sein, sich in angemessener Weise um ihre Kinder zu kümmern. Dann können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Beratungsstelle dabei helfen, die Kinder wieder gut in den Blick zu nehmen und Gemeinsamkeiten zu stärken. Wenn das Angebot der Beratungsstelle fachlich nicht ausreicht, berät und unterstützt die Beratungsstelle die Familien bei der Suche nach der geeigneten Hilfe. In solchen Fällen wird eng mit Fachärzten, Jugendämtern oder speziellen Facheinrichtungen zusammengearbeitet.
„Unser Angebot steht allen Familien offen. Für Familien in Bad Oeynhausen haben wir dort eine Außenstelle. Ich möchte Eltern ermutigen, sich bei Problemen bei uns telefonisch zu melden,“ so die Leiterin. „Für Notfälle haben wir eine offene Sprechstunde immer montags von 15.30 Uhr bis 17 Uhr. Da kann man einfach vorbei kommen.“ Die Beratung ist kostenfrei.
Die Beratungsstelle befindet sich in Minden, Portastr. 9 (Schinkelbau) und ist zuständig für den Altkreis Minden, das heißt für alle, die in Bad Oeynhausen, Hille, Minden, Peterhagen oder Porta Westfalica leben. Familien, die im Altkreis Lübbecke leben, können sich an die Familienberatungsstelle der Diakonie in Lübbecke wenden.
Die Beratungsstelle in Minden und in Bad Oeynhausen ist telefonisch unter der Nummer 0571/807-12000 zu erreichen.
Wenn die Zeiträume zu lang werden, steigt die Unsicherheit bei Eltern, aber auch bei Erzieherinnen oder Lehrkräften, und die Situation wird immer schwieriger. So war es in den letzten Jahren auch in der Beratungsstelle für Schul- und Familienfragen des Kreises Minden-Lübbecke. „Die Situation war für betroffene Kinder und ihre Familien, aber auch für uns Fachkräfte wenig befriedigend“, so Sabine Häderle, Leiterin der Beratungsstelle. „Anstatt schnelle Hilfe anbieten und damit manches Problem noch im Anfangsstadium lösen zu können, mussten wir erleben, wie sich Probleme auf Grund der langen Wartezeiten verkomplizierten. Wir haben deshalb unsere Arbeitsweise umgestellt.“
Nach dem ersten Fachtermin geht es je nach Einschätzung der Sachlage weiter. Weil Diagnostik- oder Therapieplätze nur beschränkt zur Verfügung stehen, muss hier fast immer mit Wartezeiten gerechnet werden. Aber nicht immer ist Therapie nötig. In vielen Fällen reichen einige Beratungsgespräche aus, damit es zuhause wieder besser und harmonischer läuft.
Mit welchen Problemen kann man sich überhaupt an die Beratungsstelle wenden? Zum Beispiel bei Erziehungsunsicherheiten, Entwicklungs- und Verhaltensstörungen, bei Geschwisterrivalitäten, bei Beziehungsproblemen zwischen Kind und Eltern, bei Problemen mit Gleichaltrigen, bei Schwierigkeiten im Übergang vom Kindergarten zur Schule, bei Gewalt in Familien, bei Trennung und Scheidung, bei Verarbeitungsproblemen von Krankheit, Tod oder Trauma sowie bei seelischer, körperlicher oder sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche. Bei Schulproblemen ist die Regionale Schulberatungsstelle zuständig. Beide Teile der Beratungsstelle arbeiten eng zusammen und unterstützen sich gegenseitig.
Doch es geht nicht immer nur um die Kinder. Auch Eltern können auf Grund schwieriger Lebensverhältnisse zum Beispiel bei Arbeitslosigkeit, auf Grund von Krankheiten, Gewalt in der Familie oder bei Trennung für eine Zeitlang nicht in der Lage sein, sich in angemessener Weise um ihre Kinder zu kümmern. Dann können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Beratungsstelle dabei helfen, die Kinder wieder gut in den Blick zu nehmen und Gemeinsamkeiten zu stärken. Wenn das Angebot der Beratungsstelle fachlich nicht ausreicht, berät und unterstützt die Beratungsstelle die Familien bei der Suche nach der geeigneten Hilfe. In solchen Fällen wird eng mit Fachärzten, Jugendämtern oder speziellen Facheinrichtungen zusammengearbeitet.
„Unser Angebot steht allen Familien offen. Für Familien in Bad Oeynhausen haben wir dort eine Außenstelle. Ich möchte Eltern ermutigen, sich bei Problemen bei uns telefonisch zu melden,“ so die Leiterin. „Für Notfälle haben wir eine offene Sprechstunde immer montags von 15.30 Uhr bis 17 Uhr. Da kann man einfach vorbei kommen.“ Die Beratung ist kostenfrei.
Die Beratungsstelle befindet sich in Minden, Portastr. 9 (Schinkelbau) und ist zuständig für den Altkreis Minden, das heißt für alle, die in Bad Oeynhausen, Hille, Minden, Peterhagen oder Porta Westfalica leben. Familien, die im Altkreis Lübbecke leben, können sich an die Familienberatungsstelle der Diakonie in Lübbecke wenden.
Die Beratungsstelle in Minden und in Bad Oeynhausen ist telefonisch unter der Nummer 0571/807-12000 zu erreichen.