Jugendliche bekommen gewünschten Treffpunkt
Ausgedientes Buswartehäuschen in Nettelstedt aufgestellt
Mit der Aufstellung eines Buswartehäuschens an der Hepkestraße in Nettelstedt entspricht die Stadt Lübbecke dem Wunsch einer etwa 15 bis 20-köpfigen Gruppe von Jugendlichen nach einem eigenen Treffpunkt im Ort. Die Initiative für diese Maßnahme kommt aus dem Lübbecker Bündnis für Familie. In Gesprächen mit den Jugendlichen und mit Vertretern der Stadt hatten die Nettelstedterin Karin Radeck und der Nettelstedter Ortsvorsteher Hartmut Ende als Vertreter der Argeitsgruppe „Jugend“ die Planungen für die Einrichtung eines unbetreuten Jugendtreffpunkts angestoßen.
Nachdem sich die Jugendlichen im Rahmen des Ortsteilgesprächs in Nettelstedt im August bereiterklärt hatten, den Platz und das Häuschen in Ordnung zu halten, führte die Stadt Gespräche mit den Anliegern und entschied sich schließlich für einen Standort auf einer öffentlichen Fläche an der Hepkestraße in der Nähe der Einmündung zur Straße „Zur Riete“. Vom städtischen Bauhof wurde jetzt ein ausgedientes Buswartehäuschen, eine Stahl-Glas-Konstruktion in der Größe zwei mal drei Meter, aufgestellt. Für die in Eigeninitiative geplante Gestaltung des neuen Treffpunkts stellt die Stadt den Jugendlichen Farbe und weiteres Arbeitsmaterial zur Verfügung. „Ich danke allen Beteiligten für das gemeinsame Engagement zur erfolgreichen Umsetzung dieses Projekts in Nettelstedt. Die Stadt schenkt den Jugendlichen das Vertrauen für einen veranwortungsvollen Umgang mit dem Treffpunkt und dem Umfeld“, erklärt Lübbeckes neuer Bürgermeister Eckhard Witte.