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Datum: 04.11.2022

Jahresbericht Jugendmedienschutz

„Kinder und Jugendliche lieben die Kurzvideos bei TikTok und Instagram, Challenges zum Mitmachen und Funktionen wie Livestreaming. Doch Spaß und Eventcharakter haben eine Kehrseite: Es lauern Gefahren wie extremistische Hetze, Anmache oder schockierende Gewaltinhalte, die verstören und ängstigen“, sagt Stefan Glaser, Leiter von jugendschutz.net.

jugendschutz.net kommt in seinem Jahresbericht 2021 zu dem Ergebnis, dass viele Betreiber beliebter Angebote keine ausreichenden Vorsorgemaßnahmen treffen, um Minderjährige gut zu schützen, stattdessen sieht man virulente Gefahren für Kinder und Jugendliche im Netz.

jugendschutz.net fungiert als gemeinsames Kompetenzzentrum von Bund und Ländern für den Schutz von Kindern und Jugendlichen im Internet. Es werden nicht nur Angebote im Netz auf Verstöße gegen den Jugendschutz gesichtet, sondern auch Beschwerden entgegengenommen. Zusätzlich recherchiert jugendschutz.net auch selbst, welche Risiken für Kinder und Jugendliche im Netz bestehen und stellt dabei Themen und Dienste in den Fokus, die für diese Altersgruppen besonders wichtig sind.

Über die Arbeit eigene Arbeit berichtet jugendschutz.net von 6.865 Verstoßfällen in Jahr 2021 (2020: 5.056). Davon waren 58 % thematisch sexualisierter Gewalt zuzuordnen, politischer Extremismus folgte mit 15 %, auf Pornografie entfielen 14 %, auf Selbstgefährdung 6 %, auf Gewalt 5 % und auf Cybermobbing 2 %.

Den Jahresbericht zum Nachlesen finden Sie hier: Jahresbericht Jugendmedienschutz (www.jugendschutz.net).

Weitere Informationen zum Thema Mediennutzungsrealitäten von Kindern und Jugendlichen und damit verbundenen Gefährdungen finden Sie auch im "Gefährdungsatlas: Digitales Aufwachsen. Vom Kind aus denken. Zukunftssicher handeln." von der Bundeszentrale für Kinder- und Medienschutz.

 

Quelle Bild: Pixabay

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