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Infoveranstaltung für Flüchtlinge an der Stemwederberg-Schule

Stemweder-Berg-Schule lädt Flüchtlingseltern und Kinder zu Infonachmittag ein

Unmittelbar vor Schuljahresbeginn luden Ulrich Nimbs (Vertreter der Stemweder-Berg-Schule) Frau Holtkamp, Frau Hermann und Darius Bär (Stemweder Flüchtlingshilfe) und Steffi Beckers (Schulsozialarbeiterin) alle Flüchtlingseltern mit Kindern zu der Veranstaltung „Integration in den Schulbetrieb“ in die Begegnungsstätte ein. Das Stemweder Flüchtlingsteam organisierte das Abholen und Hinbringen der Familien.
Mit Hilfe von den Dolmetscherinnen Amina Mustafi, die albanisch übersetzte und Frau Monia Jelassi, die arabisch übersetzte, begrüßte der didaktische Leiter der Stemweder-Berg Schule Ulrich Nimbs die Flüchtlingseltern herzlich. Viele Flüchtlingseltern und –kinder kennen das deutsche Schulsystem mit ihren Regeln nicht und müssen sich erst damit vertraut machen. Daher kam dieses Treffen zustande, um die ca. 50 Flüchtlinge, wovon 25 schulpflichtige Kinder der Stemweder-Berg Schule sind, zu informieren. Die Lehrer der Stemweder-Berg-Schule streben eine gemeinsame und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Eltern und Kindern an, um sie später erfolgreich durch die Schule zu führen. Dabei ist das Ziel, sie in den normalen und geordneten Schulbetrieb gut zu integrieren.
Die Flüchtlingskinder sollen befähigt werden, verantwortlich am sozialen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, beruflichen, kulturellen und politischen Leben teilzunehmen. Sie sollen lernen, ihr eigenes Leben zu gestalten – dazu benötigen sie eine gute Schulbildung – die sie an der Stemweder-Berg-Schule erhalten.
Dazu gehört aber auch pünktliches Erscheinen am Morgen, aktives Beteiligen am Unterricht, das Entschuldigen bei Krankheiten, die Teilnahme an Klassenfahrten, Wandertagen und Kinobesuchen, etc,.
„Die Eltern sollen auf dem gleichen Stand sein wie ihre Kinder“, erklärte Waltraud Holtkamp von der Flüchtlingshilfe, denn nur wenn beide Parteien – Eltern und Kinder – die Regeln kennen und akzeptieren, ist ein Erfolg in Aussicht.
Angesprochen wurde aber auch, dass die Schüler am Sexualkundeunterricht teilnehmen, denn „das gehört in unserer Gesellschaft dazu“, merkte Herr Nimbs an, womit die Flüchtlinge kein Problem haben.
Die Schule bietet Schwimmunterricht in Klasse fünf für Nichtschwimmer und Schüler, die unsicher schwimmen, an. Da viele Flüchtlingskinder nicht schwimmen können, soll der Schwimmunterricht ausgeweitet werden, sodass auch ältere Kinder die bescheinigte Schwimmfähigkeit erlangen, was auch für die Teilnahme an Klassenfahrten oft verlangt wird.
Auch das Thema Handys auf dem Schulgelände wurde angesprochen, denn dieses muss ausgeschaltet sein und darf nur in Absprache mit einem Lehrer benutzt werden.
Ulrich Nimbs wiederholte deutlich: „Die Flüchtlingskinder gehören zu unserer Schule wie alle anderen auch und dazu gehören die Rechte und Pflichten der Kinder!“ Zuletzt wurden den Flüchtlingseltern noch mitgeteilt, dass sie für Material wie Bücher und Stifte vom Sozialamt einen Zuschuss von 70€ pro Kind beantragen können, sowie einen Beitrag für das Mittagessen im Life House.
Zum Abschluss stellte sich Steffi Beckers, Schulsozialarbeiterin der Stemweder-Berg-Schule, vor und bestärkte die Eltern und Kinder, bei Problemen oder Fragen das Gespräch mit ihr zu suchen!

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