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Kein Zuschlag für die LEADER-Bewerbung des Kreises Minden-Lübbecke

 

Ideen verwirklichen auch ohne Landesmittel

„Unser ländlicher Raum hat viel Potenzial, und das entwickeln wir auch ohne die Landesmittel der LEADER-Förderung weiter“, sagt Landrat Dr. Ralf Niermann, nachdem gestern bekannt wurde, dass das Land NRW den Kreis Minden-Lübbecke nicht als LEADER-Region ausgewählt hat. LEADER ist ein Programm zur Förderung des Ländlichen Raums und wird vom Land NRW als Wettbewerb für ländliche Regionen ausgeschrieben. „Mobiler Mühlenkreis“ war das Leitthema der Kreis-Bewerbung.

„Schon im Vorfeld zur Bewerbung hat unser Konzept viel Energie und gute Ideen freigesetzt“, so Dr. Niermann. Geplant waren drei Leitprojekte, mit denen die Infrastruktur im ländlichen Raum erheblich verbessert werden sollte: Als konkrete Mobilitätsstrategie für den ländlichen Raum, als digitale Lösung für den Rückgang von Infrastruktur in den Dörfern und als innovativer Impuls für den Fortschritt in der Region durch die gezielte Zusammenarbeit von Hochschul-Forschung und Handwerk im Kreisgebiet. Diesen Leitprojekten zugeordnet waren thematisch passende Einzelprojekte, die von über 100 beteiligten Partnern und Institutionen im Bündnis ländlicher Raum im Mühlenkreis im Rahmen von Workshops entwickelt worden waren.

„Für uns war es ein Gewinn zu sehen, auf welch breiter Basis unsere Bewerbung von den Menschen im Kreis mitgetragen wurde“, ist sich Landrat Dr. Niermann mit dem Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung Oliver Gubela und dem Leiter der Gesamtbewerbung Rainer Riemenschneider einig. „Die Menschen hier wollen etwas bewegen, und jetzt müssen wir ausloten, wie wir das unter anderen finanziellen Rahmenbedingungen weiterverfolgen können.“

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