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Hilfe in kritischen Pflegesituationen

Kreis Minden-Lübbecke, 11.07.2008

  
Hilfe in kritischen Pflegesituationen

Viele Menschen möchten im Falle von Hilfe- und Pflegebedürftigkeit zu Hause versorgt werden. Im Kreis Minden-Lübbecke werden rund 5.000 pflegebedürftige Menschen im Rahmen der häuslichen Pflege versorgt. Dies entspricht etwa 62 % aller Pflegebedürftigen im Kreis Minden Lübbecke. Mehrheitlich sind es Frauen, die teilweise mit Unterstützung ambulanter Pflegedienste, in Privathaushalten pflegen.

Allerdings wissen pflegende Angehörige häufig zu wenig über die körperlichen und seelischen Veränderungen, Krankheitsverläufe oder Wirkungen von Medikamenten. Darüber hinaus stellen viele Pflegehandlungen eine ungewollte Grenzverletzung dar.
Diese und weitere Umstände, u. a. auch eine Überlastung der pflegenden Person, können zu einer kritischen Pflegesituation führen, in der es im Extremfall auch zu Gewalthandlungen kommen kann.

Damit derartige Situationen möglichst erst gar nicht entstehen, hat der Kreis Minden-Lübbecke einen Flyer unter dem Titel „Damit Pflege nicht zur Qual wird“ herausgegeben. Dieser soll einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, bereits vorhandene Hilfen der unterschiedlichen Akteure und Institutionen im Kreisgebiet zu bündeln.

Erhältlich ist der Flyer bei den Info-Zentren Pflege in Minden, Espelkamp und Bad Oeynhausen, den Frauenhäusern und Frauenberatungsstellen im Kreisgebiet, bei der Polizei, den Sozialämtern und ambulanten Pflegediensten sowie bei den AnsprechpartnerInnen der Kreisverwaltung.

Andrea Strulik, Gleichstellungsbeauftragte
E-Mail: a.strulik@minden-luebbecke.de
Klaus Marschall, Koordinator für Behinderten- u. Seniorenbelange
E-Mail: k.marschall@minden-luebbecke.de

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