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Datum: 13.10.2010

Herzogin Anna von Schlesien findet im Museum der Stadt Lübbecke ein neues Zuhause

Bereits im Mai ist das 50-jährige Bestehen der Patenschaft über die Bundesheimatgruppe Striegau Stadt und Land e.V. mit einem Festakt gefeiert worden. Eigentlich hatte dort auch der Bürgermeister der heute polnischen Stadt Strzegom, Herr Lech Markiewicz, ein Grußwort sprechen wollen, er hatte aber leider wegen des Hochwassers in Polen kurzfristig absagen müssen. So konnte auch das Geschenk der Stadt Strzegom damals nicht übergeben worden.

Da Herr Marian Nayda, der Leiter der Stadtwerke Strzegom, wegen der Geburt seines Enkelkindes nach Münster gereist war, ergab sich nun eine gute Gelegenheit, das Versäumte nachzuholen. Im Auftrag der Stadt Strzegom überreichte er eine Original-Bleistiftzeichnung als Geschenk an die Bundesheimatgruppe. Das Bild zeigt das 2009 in Strzegom errichtete Denkmal der schlesischen Herzogin Anna. Der Vorsitzende Horst Aschenbach nahm das Bild dankend entgegen und reichte es gleich an den Bürgermeister Eckhard Witte weiter, damit es einen Platz im Museum der Stadt Lübbecke findet. Herr Witte bedankte sich im Gegenzug mit einem Gemälde für die Stadt Strzegom.

Es folgte ein reger Gedankenaustausch mit Vertretern der Bundesheimatgruppe und der Stadtverwaltung Lübbecke, danach besuchte Herr Nayda die Striegauer Ausstellung im Museum. Ganz spontan besichtigte er dann auch noch trotz strömenden Regens den Baubetriebshof der Stadt Lübbecke, der von seinen Aufgaben her mit den Stadtwerken Strzegom vergleichbar ist. Dabei zeigte er sich beeindruckt von den hohen Umweltstandards und dem großen Aufgabenspektrum, das mit relativ wenig Personal abgearbeitet wird. In Strzegom werden deutlich weniger Maschinen und Geräte eingesetzt, dafür hat der dortige Bauhof aber auch 90 Mitarbeiter.

Auf dem Foto (von links): Dietrich und Brigitte Kaufmann (Bundesheimatgruppe Striegau), Ireneus Nayda, Irmgard und Horst Aschenbach (Bundesheimatgruppe Striegau), Marian Nayda aus Strzegom und Bürgermeister Eckhard Witte.

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