Dezernent Hartmut Heinen feierlich verabschiedet
14 Jahre lang gestaltete und begleitete er die Geschicke des Kreises Minden-Lübbecke, jetzt ist Dezernent Hartmut Heinen Erster Kreisrat des Landkreises Vechta. Zuvor wurde er im Kreishaus feierlich von mehr als 150 Weggefährten aus Beruf und Politik, Freunden, Förderern und Kollegen verabschiedet. „Wir lassen ihn nur ungern ziehen und wollen ihm mit der heutigen Feier den Abschied wenigstens so schwer wie möglich machen im besten Sinne“, sagte Landrat Dr. Ralf Niermann und war sich sicher: „Auch die nach mir folgenden Redner werden mich dabei unterstützen und aus ihrer Sicht noch einmal deutlich machen, welche Lücke Hartmut Heinen hier hinterlassen wird.“
Dank von vielen Seiten
Friedrich Klanke als ehemaliger Vorsitzender der Kreis-CDU lobte Heinen als verlässlichen Menschen, der immer auch über Parteigrenzen hinweg das Gemeinwohl in den Mittelpunkt gestellt hatte. Landrat a.D. Wilhelm Krömer, der während seiner Amtszeit Hartmut Heinen in den Kreis geholt hatte, betonte den weitreichenden und nachhaltigen Nutzen vieler Projekte, die Hartmut Heinen in seiner Zeit beim Kreis auf den Weg gebracht und begleitet hatte. Als Vertreter des Personalrates sprach Martin Janke.
Zuletzt war Heinen beim Kreis Dezernent für Wirtschaft und Finanzen und Kreiskämmerer. Darüber hinaus gehörte er 20 Gremien an, unter anderem bei den Mindener Kreisbahnen, der Minden-Herforder Verkehrsgesellschaft und dem Besucherbergwerk Kleinenbremen. Er war langjähriger Geschäftsführer des Mühlenvereins und des ZAM – Zukunft Ausbildung im Mühlenkreis e.V. und vertrat den Kreis Minden-Lübbecke in der Gesellschafterversammlung der OstwestfalenLippe GmbH ebenso wie in der Weserbogen GmbH. Wichtige Meilensteine in der Tätigkeit Heinens waren auch sein Engagement für den Campus Minden der Fachhochschule Bielefeld sowie für die Sanierung der Mühlenkreiskliniken.
Landrat würdigt Heinen
„Für den Kreis Minden-Lübbecke kann ich nur herzlich danke sagen für die vergangenen 14 Jahre und für meinen Teil für sieben Jahre guter und vertrauensvoller Zusammenarbeit“, sagte Dr. Niermann abschließend und wünschte dem sichtlich bewegten Hartmut Heinen alles Gute für die Zukunft.
Dieser schloss sich den Dankworten in seiner Rede an: „Dass Sie mir den Abschied schwer machen wollen, das gelingt Ihnen allen schon ganz gut“, sagte er und dankte seinen Wegbegleitern, allen voran Wilhelm Krömer. Mit lang anhaltendem Applaus verabschiedeten sich die Anwesenden im mehr als gut gefüllten Sitzungssaal im Kreishaus.