Grundstein für Oppendorfs besonderen Ort gelegt
Die ersten Steine sind gesetzt. Das neue Dorfgemeinschaftshaus in Oppendorf wird allmählich sichtbar. Nachdem das alte Kabinengebäude am Sportplatz abgerissen und die Bodenplatte gegossen wurde, hat der gegründete Betreiberverein Bürgermeister Kai Abruszat sowie die Nachbarn zur offiziellen, wenn auch nachträglichen, Grundsteinlegung eingeladen. Carsten Felber vom Betreiberverein Dorfgemeinschaft Oppendorf stellte den Anwesenden die Pläne vor. Erste Steinreihen auf der Bodenplatte ließen gut erkennen, wie das Dorfgemeinschaftshaus künftig aufgeteilt sein wird. Unter anderem wird es mehrere Umkleidekabinen für den Sportverein geben, einen neuen Luftgewehrstand für den Schützenverein, Toiletten, Abstellräume sowie einen großen Multifunktionstraum inklusive Theke. „Ziel ist es, bis zum Schützenfest 2023 fertig zu sein“, so Carsten Felber.
Stemwedes Bürgermeister Kai Abruszat bezeichnete das neue Dorfgemeinschaftshaus als einen besonderen Ort in einer besonderen Ortschaft. „2017 haben wir das erste Mal über einen Zuschuss gesprochen und gleich erkannt, dass solch ein Projekt nur gemeinsam realisiert werden kann“, so der Verwaltungschef. Seitdem sei einiges passiert. „Dass wir hier und heute zusammen stehen macht mich wirklich stolz“, erklärte Abruszat. „Hier entsteht etwas, hinter dem Leidenschaft, Taten und Namen stehen.“ Besonders optimistisch stimme den Bürgermeister das Zusammenspiel aller Akteure. „Das Land fördert dieses Haus und auch die Gemeinde Stemwede steuert einen sechsstelligen Betrag dazu“, so Abruszat, der im gleichen Atemzug hervorhob: „Es ist aber nicht immer nur eine Frage des Geldes, sondern vor allem auch der Haltung und der Hartnäckigkeit.“ So dankte der Bürgermeister auch den Stemweder Politikerinnen und Politikern für die Unterstützung des Projektes auch in schwierigen Zeiten. So haben sich seit Planungsbeginn, wie überall, auch bei diesem Projekt die Baukosten erhöht. Aktuell geht der Betreiberverein von ca. 600.000 Euro für Abriss und Neubau aus. 250.000 Euro übernimmt das Land NRW. Den Rest teilen sich die Gemeinde Stemwede und der Betreiberverein. Abschließend betonte Abruszat: „Gemeinsam kriegen wir das hin.“