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Gesundheitsamt des Kreises warnt vor Ansteckung

Kreis Minden-Lübbecke, 8. Dezember 2009

Neue Influenza als Reisemitbringsel?

Gesundheitsamt des Kreises warnt vor Ansteckung

Nachdem in den Sommerferien ca. 80 % aller „Schweinegrippe-Fälle“ im Kreis Minden-Lübbecke als Reisemitbringsel, vornehmlich aus Spanien, den Weg zu uns fanden, weist Dr. Peter Witte, Leiter des Kreisgesundheitsamtes, darauf hin, dass auch in den bevorstehenden Weihnachtsferien bei Auslandsreisen Infektionsgefahr durch die Neue Influenza droht: „Während in den skandinavischen Ländern und Deutschland die Erkrankungszahlen zurückgehen, werden aus Österreich, Frankreich und Griechenland steigende Erkrankungszahlen gemeldet. Ein hohes Infektionsrisiko besteht beispielsweise in Winter­sportgebieten, wo viele Menschen auf engem Raum in der Gondel oder beim Aufenthalt auf der Skihütte zusammen sind. Aus den USA werden zurückgehende Erkrankungszahlen gemeldet, man beobachtet dort allerdings eine erhöhte Rate an Todesfällen bei Kindern und Jugendlichen im Vergleich zur saisonalen Grippe.“

Auch wenn man in der Regel an der Neuen Influenza nicht schwer erkrankt, bedeutet sie doch eine deutliche Beeinträchtigung der Reise und kann, je nach Reiseland, sogar zu Quarantänemaßnahmen und Reiseeinschränkungen führen. Daher empfiehlt sich bei Auslandsreisen, eine Schweinegrippe-Impfung durchführen zu lassen. Der Impfschutz ist spätestens nach 14 Tagen vollständig vorhanden, sodass die Impfung jetzt noch rechtzeitig durchgeführt werden kann. Darüber hinaus sollte man im Ausland natürlich auf die Hygieneregeln, insbesondere das regelmäßige Händewaschen, achten.

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