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Gesundheitliche Folgen häuslicher Gewalt

Kreis Minden-Lübbecke, 21.09.2009


Vortrag im Kreishaus


Die gesundheitlichen Folgen von häuslicher Gewalt sind gravierend. Dies belegt die erste repräsentative Studie „Lebenssituation, Sicherheit und Gesundheit von Frauen in Deutschland“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die Autorin der Studie, Dr. Monika Schröttle, ist Sozialwissenschaftlerin und Politologin am Interdisziplinären Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung der Universität Bielefeld. Sie trägt auf Einladung des Runden Tisches gegen häusliche Gewalt in Zusammenarbeit mit der Kommunalen Gesundheits- und Pflegekonferenz wesentliche Ergebnisse dieser Studie vor.

Wir bitten um Ankündigung und laden herzlich ein zum Vortrag

am:  Mittwoch, der 7. Oktober 2009
um:  15 Uhr
ins:  Kreishaus Minden, Portastraße 13, Saal des Kreistages

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation gilt Gewalt, insbesondere häusliche Gewalt, als eines der weltweit größten Gesundheitsrisiken für Frauen und Kinder. Dies war bis vor wenigen Jahren auch in Deutschland kaum im öffentlichen Bewusstsein verankert. Der Vortrag wird Daten zur Häufigkeit und Ausprägung häuslicher Gewalt gegen Frauen vorstellen ebenso wie zu den kurz- und langfristigen Folgen von Gewalt und dabei auch auf die Migrationsthematik eigehen. Zudem wird es um die Frage gehen, unter welchen Umständen gewaltbetroffene Frauen insitutionelle Hilfe und Unterstützung in Anspruch nehmen oder gerade keine Hilfe suchen. Darüber hinaus gibt die Veranstaltung Impulse für die Weiterentwicklung der multiprofessionellen Praxis.

Alle Interessierten können an dieser Veranstaltung kostenfrei teilnehmen. Anmeldungen werden erbeten bei der Gleichstellungsstelle des Kreises Minden-Lübbecke unter Tel,: 0571/807-2112 oder a.thienelt@minden-luebbecke.de

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