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Datum: 25.11.2025

Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen

Stadt Espelkamp setzt gemeinsam mit dem „hexenhaus“ ein Zeichen

Gewalt gegen Frauen ist kein persönliches Schicksal. Gewalt gegen Frauen geht uns alle etwas an.

Die Stadt Espelkamp, Gleichstellung, und das „hexenhaus“ kooperieren zusammen und machen anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen auf das wichtige Thema aufmerksam.

Gewalt beginnt nicht erst mit Schlägen, Gewalt hat viele Gesichter. Sie begegnet Frauen überall: am Arbeitsplatz, im öffentlichen Raum, im Netz und leider sehr oft im eigenen Zuhause. Auch Bedrohungen, Beschimpfungen, Belästigungen und Kontrolle sind Formen von Gewalt. Umso wichtiger ist es, dass Frauen wissen, wohin sie sich wenden können.

Um auf die Hilfsmöglichkeit des bundesweiten Hilfetelefons (116 016) aufmerksam zu machen, wurden vor dem Rathaus Banner aufgehangen. Sie sollen Betroffene ermutigen, Hilfe zu suchen und anonym sowie kostenfrei Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

„Wir haben hier in Espelkamp eine wichtige Anlaufstelle vor Ort, die Frauen in schwierigen Situationen unterstützt“, betont der Bürgermeister. „Das hexenhaus leistet herausragende Arbeit. Wir möchten Frauen dazu ermutigen, die vorhandenen Angebote zu nutzen.“

Frau Sabrina Stork vom „hexenhaus“ erklärt, dass nicht nur ein Frauenhaus als Hilfemöglichkeit zur Verfügung steht, sondern auch Frauenberatung angeboten wird. Betroffene können sich nicht nur in akuten Notsituationen an das „hexenhaus“ wenden, sondern auch dann, wenn sie Beratung, Orientierung oder Unterstützung benötigen.

Gemeinsam möchten die Stadt Espelkamp und das „hexenhaus“ deutlich machen: Betroffene sind nicht allein. Es gibt Wege aus der Gewalt, und jede Frau hat ein Recht auf Schutz, Hilfe und Unterstützung. Gewalt – in welcher Form auch immer – ist niemals akzeptabel.

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