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Datum: 19.01.2017

FreD kann helfen!

Neues Programm der Drogenberatungsstelle im Kreis Minden-Lübbecke

Das neue Programm FreD steht für „Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumenten“ und richtet sich als Angebot an Jugendliche zwischen vierzehn und 21 Jahren, die illegale Drogen konsumieren, missbräuchliche Konsummuster entwickelt haben oder polizeilich auffällig geworden sind.

Worum es bei FreD geht? FreD schließt die Lücke zwischen Prävention und Suchtbehandlung und ist somit ein wirksames Instrument, um auf riskantes Konsumverhalten präventiv und pädagogisch einzuwirken.

Nicht wegschauen, sondern handeln lautet hier die Devise, um junge Menschen vor einer Rauschmittel-Abhängigkeit zu bewahren. Die Verantwortung liegt bei jedem Einzelnen darin, Initiative zu ergreifen, wenn im Umfeld junge Menschen im Zusammenhang mit Rauschmittelkonsum auffallen.

Allgemein geschieht die Vermittlung von betroffenen Jugendlichen in der Regel durch Polizei, Justizbehörden, Schule, Jugendamt und Jugendhilfeeinrichtungen. Angeboten wird das Programm von Fachkräften, die langjährige Erfahrung in der Durchführung von Präventionsmaßnahmen und Gruppenangeboten sowie in der Beratung jugendlicher Drogenkonsumenten haben.

In einer Gruppe von sechs bis zwölf Teilnehmenden vermitteln die FreD-Fachkräfte Wissen zu Wirkungen und Gefahren von illegalen Substanzen, informieren über die rechtlichen Aspekte und geben praktische Tipps, wie der Konsum wieder beendet werden kann.

Ziel des Programmes ist es, die Teilnehmer zu motivieren, sich mit ihrem Konsum auseinanderzusetzen und einer möglichen Abhängigkeistentwicklung vorzubeugen. Hier schließt FreD die Lücke zwischen der universellen Prävention, also Programmen, die sich an breite Bevölkerungsschichten wenden, und der Suchtbehandlung.

Im November 2016 ist FreD erstmalig im Kreis Minden-Lübbecke durchgeführt worden. Aufgrund der positiven Resonanz von Kursteilnehmern und Kooperationspartnern wird das Programm auch in diesem Jahr angeboten.

NEUER FreD Kurs:

Tag: Donnerstags, jeweils von 18 Uhr bis 20:30 Uhr

Dauer: 23. Februar bis 16. März 2017

Ort: Drogenberatungsstelle des Kreises Minden-Lübbecke,

Rosentalstr. 5, 32423 Minden

Kontakt: Natascha Krüger und Mareike Awolin, Tel.: 0571- 828540

 

Foto: Mareike Awolin und Natascha Krüger/Kreis Minden Lübbecke

Foto: Dieter Kavermann/Kreis Minden Lübbecke

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