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Datum: 10.05.2013

Fragebögen für Seniorenbefragung werden versandt - Stadt Lübbecke und Seniorenbeirat hoffen bis Ende Juni auf hohe Beteiligung

Lübbecke. Die bereits angekündigte Seniorenbefragung der Stadt Lübbecke und des Lübbecker Seniorenbeirats startet in der kommenden Woche mit der Versendung der Fragebögen. Ziel der Befragung ist es, die Bedürfnisse und Vorstellungen der Bürgerinnen und Bürger ab einem Alter von 60 Jahren in Erfahrung zu bringen. Die Ergebnisse sollen anschließend mit dem vorherrschenden Angebot abgeglichen werden. „Auf dieser Grundlage aufbauend können wir dann lokale Maßnahmen in die Wege leiten, um die zukünftige soziale und gesellschaftliche Entwicklung unserer Stadt positiv zu beeinflussen“, erklären Dr. Heide Weitkamp, Vorsitzende des Seniorenbeirats, und Bürgermeister Eckhard Witte übereinstimmend. „Die Ergebnisse der Befragung bilden eine wichtige Basis für unsere Zukunftsplanung im Rahmen eines seniorenpolitischen Konzepts. Wir hoffen deshalb auf eine hohe Beteiligung aus der Bürgerschaft.“

In dem vom Rat der Stadt Lübbecke im September 2010 verabschiedeten demografischen Leitbild heißt es unter anderem: „Unterschiedliche Alters- und Bevölkerungsgruppen sollen gleichgewichtig Berücksichtigung finden, um somit die Lebensqualität in einer zeitgerechten sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Infrastruktur sicherzustellen.“ Nachdem in jüngerer Zeit in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Jugend im Lübbecker Bündnis für Familie bereits mehrere Jugendprojekte, wie zum Beispiel das Jugendbistro Selfmade Diner oder der Skatepark Lübbecke, umgesetzt wurden, sollen mit der Befragung nun gezielt die Interessen der älteren Generation in den Mittelpunkt gerückt werden. Es werden Fragen zu vielfältigen Themen gestellt, die zusammengenommen ein lebensfreundliches Umfeld ausmachen. Es gibt Fragekomplexe zu den Themen Wohnen, Öffentlicher Nahverkehr, Sport und Gesundheit, Pflege, Bildung und Kultur sowie gesellschaftliche Beteiligung und bürgerschaftliches Engagement. „Stadt und Seniorenbeirat arbeiten bei der Befragung sehr gut zusammen. Wir freuen uns, dass wir bei diesem wichtigen Projekt darüber hinaus Unterstützung von der Bertelsmann Stiftung erhalten“, betont Dr. Heide Weitkamp.

Um die Befragung durchführen zu können, wurde eine Zufallsstichprobe der älteren Generation (60 Jahre und älter) aus dem Melderegister der Stadt Lübbecke gezogen. Die Größe der Stichprobe – insgesamt werden 3.000 Personen angeschrieben – wurde mit der Bertelsmann Stiftung abgestimmt, die das Verfahren unterstützend bei der Erstellung des Fragebogens und bei der Auswertung der Rückmeldungen begleitet. Die Fragebögen werden postalisch an die zufällig ausgewählten Bürgerinnen und Bürger der Stadt versandt. „Neben den angeschriebenen Personen kann auch jeder andere Lübbecker Bürger ab einem Alter von 60 Jahren an der Befragung teilnehmen“, erläutert Ralf Stühlmeyer, als Bereichsleiter Soziales bei der Stadt Lübbecke für die Durchführung verantwortlich. Die Fragebögen können bei ihm telefonisch (05741/276-165) angefordert werden.

Die anonym ausgefüllten Bögen können in dem beigefügten und adressierten Rückumschlag bis Ende Juni an die Stadtverwaltung gesendet oder dort direkt abgegeben werden. Die Fragebögen werden auch in allen Filialen der Sparkassen und Volksbanken im Stadtgebiet, in den Geschäftsstellen der Lübbecker Kreiszeitung und der Neuen Westfälischen, im Mehrgenerationenhaus der Diakonie, in der Begegnungsstätte „Die Brücke“ sowie von den Mitgliedern des Seniorenbeirats und den Ortsvorstehern angenommen und an die Stadt weitergeleitet. Für Menschen, die Hilfe beim Ausfüllen benötigen, stehen ebenfalls die Mitglieder des Seniorenbeirats und die Ortsvorsteher bereit. Die Kontaktdaten können ebenfalls bei Ralf Stühlmeyer erfragt werden.

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