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Datum: 12.11.2009

Fast Zwölf Tonnen schwer - Schlüsseldenkmal erhält neuen Sockel

In der Fußgängerzone werden Beleuchtung und Möblierung montiert

Die Pflasterarbeiten zur Neugestaltung der Lübbecker Fußgängerzone sind im vorgegebenen Zeitrahmen nahezu abgeschlossen. Zurzeit wird die neue „Möblierung“ installiert. Insgesamt werden zehn Bänke, 50 Radparker sowie 20 Abfallbehälter – alle mit Aschenbecher ausgestattet – aufgestellt. Die neuen Spielgeräte „Dino“ (zweimal), „Das Brett“ und „Gras“ werden schon von den Kindern in Beschlag genommen. Weiterhin wurden jetzt vier größere Bäume im Bereich der Fußgängerzone platziert. Es handelt sich um kleinkronige Eschen.

Aus Gründen der Optimierung des Bauablaufs hat sich die ausführende Firma Dieckmann aus Osnabrück entschieden, die Bänke, Spielgeräte und Abfallbehälter erst nach Abschluss der Pflasterarbeiten vorzunehmen. Deshalb müssen an einigen Stellen noch einmal einige Pflastersteine aufgenommen werden. Zurzeit werden die vorbereitenden Arbeiten für die Anbringung der neuen abgehängten Beleuchtung durchgeführt. An Edelstahlseilen werden dann insgesamt 19 Hängeleuchten installiert. Zusätzlich werden an den Eingangsbereichen der Fußgängerzone sieben Mastleuchten aufgestellt.

Wieder aufgestellt wird auch die „Crossed Keys Sculpture“ am Gänsemarkt. Das Denkmal mit den vier Schlüsseln erinnert daran, dass die Stadt Lübbecke nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges zum Hauptverwaltungssitz der britischen Zone in Deutschland erklärt wurde. Bis zum Jahre 1982 waren britische Truppen in der Stadt stationiert. Das Schlüsseldenkmal erhält einen neuen Sockel. Ein 11,7 Tonnen schwerer Felsblock aus extrem hartem Sandstein, "Piesberger Karbonquarzit" genannt, wurde jetzt mit einem Baukran auf einem stabilen Fundament am Gänsemarkt abgelegt.
Auch nach Beendigung der Pflasterarbeiten werden Mitarbeiter der Baufirma Dieckmann noch hin und wieder in der Lübbecker Fußgängerzone im Einsatz sein. Bis die etwa 15 Zentimeter tiefen Fugen ihre dauerhafte Stabilität erreichen, wird noch einige Male Fugenmaterial eingebracht und verdichtet werden müssen. Die Fugenpflege ist in dem Bauauftrag für drei Jahre ausgeschrieben und im Kostenrahmen enthalten.

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