Fair Play mit Fair Trade an der Sekundarschule Preußisch Oldendorf
Die Stadt Preußisch Oldendorf nutzt seit drei Jahren fair gehandelte Produkte und fördert mit den Orangenaktionen „Süß statt Bitter“ den fairen Handel. Jetzt hat sie ihre Bewerbung zur Zertifizierung als Fairtrade Kommune abgegeben. Unterstützt wird die Bewerbung u. a. durch die Sekundarschule, die Bildungsaktivitäten zu den Themen Fairtrade Produkte und Nachhaltigkeit durchführt sowie fair gehandelten Kaffee im Lehrerzimmer ausschenkt. Als Dank für dieses Engagement gab es dafür fair gehandelte Fußbälle von der Stadtverwaltung.
Rund 70 Prozent der handgenähten Fußbälle weltweit kommen aus Pakistan. Einige Firmen, die Fairtrade Fußbälle anbieten, haben sich dazu verpflichtet, zehn Prozent des Einkaufspreises als Fairtrade Prämie auf das Konto des jeweiligen Nähzentrums zu überweisen, um so in der Region zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen beizutragen. Vorgeschriebene Fairtrade Standards sind beispielsweise die Zahlung des gesetzlichen Mindestlohns für Näherinnen und Näher sowie das Verbot illegaler Zwangs- und Kinderarbeit.