Inhalt
Datum: 28.09.2015

Einweihung und Tag der offenen Tür im Übergangswohnheim an der Langenhegge



Einweihung und Tag der offenen Tür im Übergangswohnheim an der Langenhegge

Die Stadt Preußisch Oldendorf und der Arbeitskreis Asyl PrO hatten im Rahmen eines Tages der offenen Tür das neue Übergangswohnheim an der Langenhegge eingeweiht. Eingezogen sind bereits schon einige Flüchtlinge. Unter Führung des städtischen Flüchtlingsbetreuers Herrn Lang konnten sich die Besucherinnen und Besucher einen persönlichen Eindruck und Einblick von der Unterkunft verschaffen.

„Mit großem Engagement haben viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer schon im Vorfeld dazu beigetragen, dass dieser Tag zu etwas Besonderem wurde“ freute sich Andrea Kneller, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Preußisch Oldendorf.

Mit Unterstützung des Arbeitskreises Asyl PrO, der Landfrauen, des Heimatvereins Lashorst, der Feuerwehr sowie der Jungschar der Kirchengemeinde und der Jugendpflege Preußisch Oldendorf wurde den Besuchern nicht nur etwas für das leibliche Wohl geboten. Für die Kinder gab es eine Hüpfburg und aufgestellte Zelte sorgten dafür, dass der Regen dem Tag nicht trotzte. Viele Besucher und Interessierte waren vor Ort als Bürgermeister Marko Steiner in seiner Ansprache „diesen Tag, als einen wichtigen Tag um Zeichen zu setzen“ betonte und zu bedenken gab, dass man auch an die Flüchtlinge denken müsste, die alle noch unterwegs seien. Seinen Dank sprach er den „Ehrenamtlichen“ des Arbeitskreises Asyl PrO sowie allen weiteren Helferinnen und Helfern aus. Rhythmisch sorgte die Trommelgruppe Iwimo für Unterhaltung und der von Natascha Pieper (Arbeitskreis Asyl PrO) gewählte abgespielte Song sowie die in Bildern dargestellte Übersetzung des Textes war nicht nur schön sondern auch für alle Besucherinnen und Besucher bewegend.  Mit den Worten „jeder kann irgendetwas tun“ erinnerte Bürgermeister Marko Steiner an ein afrikanisches Stichwort: Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können sie das Gesicht der Welt verändern.  Viele „Preußisch Oldendorfer Leute“  helfen bereits aber jedes weitere Hilfsangebot ist nach wie vor willkommen.
Der Arbeitskreis Asyl PrO bietet weiterhin mittwochs von 16 bis 18 Uhr das Begegnungscafe in den Räumen des evangelischen Jugendzentrums an.

Foto: Neue Westfälische Zeitung, Sandra Spieker v. 21.09.2015
 



nach oben zurück