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Datum: 11.04.2016

Eine Eiche für die Zukunft in Petershagen/Ovenstädt

 Im Dezember 2014 musste als Naturdenkmal geschützte Eiche auf dem Kirchenvorplatz der Evangelischen Apostelkirche Ovenstädt aus Sicherheitsgründen gefällt werden. Untersuchungen durch einen Baumsachverständigen hatten ergeben, dass der Stamm der über 200 Jahre alten Eiche im unteren Bereich in erheblichen Maße faul war. Dies bestätigte sich bei den Fällarbeiten. Die Eiche war von dem damaligen Schullehrer und Kantor Johann Heinrich Christian Lachtrop mit seinen Schülern nach dem Abzug der Franzosen im Jahr 1815 gepflanzt worden.

Die untere Landschaftsbehörde des Kreises Minden-Lübbecke war bei der Neupflanzung einer Stiel-Eiche am selben Standort beratend tätig.

Um gute Startbedingungen für den Baum zu schaffen, wurde zunächst eine Pflanzgrube ausgehoben und der alte Boden abtransportiert. Die Grube wurde mit geeignetem Pflanzsubstrat aufgefüllt, im Bereich des Pflanzloches dann noch mit Kompost und speziellen Zusatzstoffen ergänzt. Bis 2018 wird die junge Eiche zudem regelmäßig kontrolliert. Für diese Maßnahme sind Gesamtkosen in Höhe von ca. 2100 Euro entstanden. Die Finanzierung erfolgt durch Ersatzgeld, das für Eingriffe in den Naturhaushalt in Verbindung mit Baumaßnahmen an den Kreis Minden-Lübbecke gezahlt wurde.

Bild: Eiche in Petershagen/Ovenstädt

Bild: Stefanie Tilg/Kreis Minden-Lübbecke

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