Ein neues Domizil für zwei Löschgruppen
Grundsteinlegung für Feuerwehrgerätehaus Gehlenbeck-Eilhausen
Die Stadt Lübbecke baut für die Löschgruppen Eilhausen und Gehlenbeck der Freiwilligen Feuerwehr Lübbecke am Standort des ehemaligen Amthauses Gehlenbeck ein neues gemeinsames Feuerwehrgerätehaus. An der Grundsteinlegung auf dem Baugelände an der Frotheimer Straße am 25. Juni nahmen Vertreter der Stadt und der Wirtschaftsbetriebe Lübbecke, der Ortsteile Eilhausen und Gehlenbeck, der Freiwilligen Feuerwehr sowie der am Bau beteiligten Firmen teil. Die Fertigstellung des neuen Feuerwehrgerätehauses ist im März 2009 geplant. Bauherr sind die Wirtschaftsbetriebe Lübbecke. Mit der Umsetzung der Baumaßnahme wurden das Architekturbüro Sommer und die Firma Wessling-Bau beauftragt. Die geplanten Baukosten liegen bei rund 650.000 Euro.Die Errichtung eines gemeinsamen Gerätehauses ist das Ergebnis wirtschaftlicher, vor allem aber auch einsatzstrategischer Überlegungen. Zum einen befinden sich die beiden bisherigen Gerätehäuser in einem renovierungsbedürftigen Zustand und erfüllen die Anforderungen, die der Brandschutzbedarfsplan vorgibt, nicht mehr optimal. Zum anderen liegen bei den Ortsteilen Gehlenbeck und Eilhausen geradezu ideale Voraussetzungen vor, um durch eine Zentralisierung von Fahrzeugen, Geräten und auch der ehrenamtlichen Feuerwehrleute eine verbesserte Einsatzbereitschaft zu erzielen. Aufgrund der Entfernung zu den Einsatzorten ist das auf andere Ortsteile nicht übertragbar. Hier aber sind alle Einsatzgebiete in beiden Ortsteilen auf kurzem und schnellem Weg innerhalb der vorgegebenen Eintreffzeit zu erreichen.
Baulich wird das neue Domizil so gestaltet, dass beide Löschgruppen auch eigenständig arbeiten und auch das Vereinsleben pflegen können. Das Kernelement des Feuerwehrgerätehauses Gehlenbeck-Eilhausen wird eine Fahrzeughalle mit fünf Einstellplätzen. Hinzu kommen Abstellräume, Büro, Küche und Sozialräume mit Duschen und Umkleide. Es wird zwei Gruppenräume geben, die allerdings zu einem großen Schulungsraum verbunden werden können. Die Fahrzeughalle wird als Stahlkonstruktion errichtet, die weiteren Bereiche in Kalksandstein-Bauweise mit Vollwärmeschutz.Die Stadt Lübbecke hat ihre Aufgabe, die Feuerwehr vernünftig auszustatten, immer sehr ernst genommen und wird dies auch weiterhin tun, sagte Bürgermeisterin Susanne Lindemann. Mit der Grundsteinlegung für das Feuerwehrgerätehaus Gehlenbeck-Eilhausen ist der Auftakt gemacht, um einen weiteren Baustein für einen wirkungsvollen und effektiven Brandschutz in Lübbecke umzusetzen.