EU-Fördergelder für das Haus der Begegnung im Eggetal
Zugang zum Dorfmittelpunkt soll barrierefrei ausgebaut werden
Günter Heidemann von der Bezirksregierung Detmold überreichte Bürgermeister Steiner den Bewilligungsbescheid über mehr als 50.000 Euro Fördermittel, um die Umsetzung einer Maßnahme, die im Rahmen des Dorfinnenentwicklungskonzepts (DIEK) von der Dorfgemeinschaft „Wir im Eggetal“ vorgeschlagen und beantragt worden ist, zu ermöglichen – die barrierefreie Zuwegung mit Parkplätzen zum Haus der Begegnung von der Rückseite aus. Günter Heidemann betonte dabei, dass gerade das große Engagement der Dorfgemeinschaft in Bezug auf das Dorfentwicklungskonzept ein wesentlicher Aktivposten ist, um an Fördermittel zu kommen, und das sei im Eggetal geradezu vorbildlich.
Bürgermeister Steiner lobte ausdrücklich das aktive Vereinsleben, ohne das ein funktionierendes Zusammenleben auf den Dörfern, die es für die Zukunft zu erhalten gelte, bald nicht mehr möglich sei. Michael Reimann vom Fachbereich Bauen der Stadt Preußisch Oldendorf fügte hinzu, dass der Bauausschuss nach den Sommerferien noch „grünes Licht“ geben müsse, um die für den Eigenanteil in den Haushalt bereits eingestellten Mittel freizugeben und die Ausschreibungen auf den Weg zu bringen. Begonnen werden könnte dann mit den Arbeiten im Frühjahr 2017. Die Förderzusage gilt bis zum 20. Dezember 2017, das heißt die Maßnahme muss bis dahin abgeschlossen sein. Es handelt sich immerhin noch um einen höheren fünfstelligen Betrag, den die Stadt beisteuern muss.
Günter Heidemann machte in dem Zusammenhang noch Werbung für die Teilnahme am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“, der in der Vergangenheit immer wieder wichtige Impulse für die Dorfentwicklung gegeben hat und hoffentlich auch weiterhin geben wird. Horst Kirchhoff, Vorsitzender der Dorfgemeinschaft, stimmte dem zu und meinte, dass die Teilnahme am nächsten Wettbewerb bereits in der Planung sei.
Ehrenamtliches Engagement kann sich auch finanziell auszahlen – die Bewilligung der EU-Fördermittel ist der Beweis dafür (von links): Bürgermeister Marko Steiner, Pierre Arndt, Günter Heidemann, Horst Kirchhoff, Monique Kreimer und Tochter Pia, Sven Becker, Sandra Wessel, Jürgen Nenneker, Simone Lohrie, Madeleine Herand (Bezirksregierung), Michael Reimann.
Quelle: R. Höke