Dioxinbelastete Eier im Kreis: Futtermittel unauffällig
Dem Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Kreises Minden-Lübbecke liegen weitere Untersuchungsergebnisse im Fall des Legehennenbetriebes vor, der zwischenzeitlich wegen zu hoher Dioxinwerte in Eiern gesperrt war. Die Probenergebnisse zu den Futtermitteln sind ebenfalls unauffällig. Alle amtlichen Proben wurden vom Chemischen Veterinär- und Lebensmitteluntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe (CVUA MEL) untersucht.
Bereits gestern konnte das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Kreises mitteilen, dass die Ergebnisse für die Eier aus allen drei Standorten des Betriebes unterhalb des vorgeschriebenen Grenzwertes für Dioxine und dl-PCB von 5 pg/g Fett liegen. Weil an einem der drei Standorte der Grenzwert aber nur knapp unterschritten war, hatte sich der Betreiber des Hofes dazu entschlossen, die Eier von diesem Standort noch nicht wieder zu verkaufen, sondern einer Nachuntersuchung zu unterziehen.