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Dioxin-Verdacht: Sperre in Minden-Lübbecke aufgehoben

Minden-Lübbecke, 12.05.2010

 

Dioxin-Verdacht: Sperre in Minden-Lübbecke aufgehoben

Die Untersuchung von Eiern des betroffenen Betriebes in Minden-Lübbecke durch das CVUA-MEL (Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe) hat ergeben, dass die Ergebnisse unter den Grenzwerten liegen, so dass die Eier frei vermarktungsfähig sind. Aufgrund dieses Befundes hat das Veterinäramt des Kreises Minden-Lübbecke die Sperre für alle Standorte des Betriebes mit sofortiger Wirkung aufgehoben.

Am vergangenen Freitag hatte das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW gemeldet, dass Futtermittelhersteller dioxinbelastetes Futter an Geflügelhöfe ausgeliefert hatten. Auch in den Kreis Minden-Lübbecke wurde dieses Futter geliefert. Es wurde belasteter Mais verwendet in Mengen, die Rückstände auftreten lassen könnten. Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Kreises hatte umgehend im Rahmen des vorbeugenden Verbraucherschutzes die ersten erforderlichen Schritte unternommen, das Inverkehrbringen der Produkte untersagt und entsprechende Proben waren zur Untersuchung entnommen worden.

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