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Datum: 10.09.2014

Die Farben des Krieges - Eröffnung der Sonderausstellung am 14. September im Alten Rathaus

Pflegekräfte Lazarett Lübbecke im Ersten Weltkrieg Pflegekräfte Lazarett Lübbecke im Ersten Weltkrieg © Stadtarchiv Lübbecke - Sammlung Grönemeier
Lübbecke. Das Jahr 2014 ist ein Jahr des Gedenkens: Vor 100 Jahren brach der Erste Weltkrieg aus, der in England und Frankreich bis heute als „Der Große Krieg“ bezeichnet wird. Obwohl die Kämpfe fern des Lübbecker Landes stattfanden, konnten die Menschen sich auch hier dem Einfluss des Krieges nicht entziehen. Der Wechsel zwischen brutalem Fronteinsatz, Lazarettaufenthalt, familiären Bindungen voller Hoffnung auf ein Wiedersehen, zunehmender Hungersnot und einem gar nicht mehr alltäglichen Alltag an der „Heimatfront“ bestimmte das Leben eines jeden Menschen. Die Welt erlebte einen folgenschweren Umbruch.

Da der Krieg nicht nur seine eigenen Gesetze, sondern auch seine eigenen Farben besaß, nehmen Museum und Archiv der Stadt Lübbecke in einer Sonderausstellung die Farben des Krieges in den Blick. Welche Farben waren allgegenwärtig? War es Blutrot, Feldgrau, Giftgelb, Schwarz-Weiß-Rot wie die einstige Nationalflagge oder doch eher die Trauerfarbe Schwarz? Auszüge aus der Stadtchronik und aus dem Lübbecker Kreisblatt, aber auch Fotos, bisher noch nicht gezeigte Exponate des Museums sowie Hörstationen und Filme zeichnen das Geschehen zwischen 1914 und 1918 nach.

Die Eröffnung der Sonderausstellung durch Bürgermeister Eckhard Witte erfolgt am Sonntag, 14. September, dem Tag des offenen Denkmals, um 11 Uhr im Kultur- und Medienzentrum (Altes Rathaus) der Stadt Lübbecke. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Die Sonderausstellung ist am 14. September bis 13 Uhr geöffnet. Anschließend kann sie bis zum 14. November während der Öffnungszeiten der Mediothek Dienstag, 10 bis 20 Uhr, Mittwoch, 11 bis 18 Uhr, Donnerstag und Freitag, 11 bis 13 Uhr und 14:30 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt besucht werden. Das Stadtarchiv weist darauf hin, dass die Ausstellung sich auch für Gruppen und Schulklassen eignet, bittet in diesen Fällen jedoch darum, die Besuche zuvor im Archiv unter Tel. 05741/276411 oder unter c.droste@luebbecke.de anzumelden. Nach Absprache ist die Ausstellung für Gruppen auch außerhalb der genannten Zeiten zugänglich. Ein Arbeitsblatt für Schulklassen ab Klasse 8/9 ist vorhanden.

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