Deutschland zeigt Flagge für Tibet - 1000 Bürgermeister setzen ein Zeichen
Preußisch Oldendorf zeigt Flagge für Tibet - Im Gedenken an den blutig niedergeschlagenen Volksaufstand des tibetischen Volkes gegen die chinesische Besatzung vor 52 Jahren und aus Solidarität zum gewaltlosen Widerstand der Tibeter beteiligt sich die Stadt Preußisch Oldendorf auch dieses Jahr wieder an der Aktion "Eine Flagge für Tibet".
Aufgerufen zu dieser Aktion hat zum 16. Mal die Tibet Initiative Deutschland e.V..
Rund 1000 Städte, Gemeinden und Landkreise in ganz Deutschland hissen deshalb am 10. März die Flagge Tibets und bekunden damit ihre Solidarität für das von China besetzte Himalaja-Land. Am Jahrestag des tibetischen Volksaufstandes gegen die chinesischen Besatzer soll auf die Menschenrechtsverletzungen und die Zerstörung der tibetischen Kultur, Religion und nationalen Identität hingewiesen werden.
Die von der Tibet Initiative Deutschland organisierte Flaggenaktion hat dabei einen besonderen Symbolcharakter. Was die Stadt Preußisch Oldendorf am Donnerstag tut, ist in Tibet ein Verbrechen. Die farbenprächtige Flagge mit der strahlenden Sonne über einem schneebedeckten Berg, an dessen Hängen zwei mythische Schneelöwen stehen, zu hissen, steht in dem ehemals souveränen Land unter Strafe. Die aktuelle Liste der Teilnehmer sowie Hintergrundinformationen zum 10. März und zur Flaggenaktion gibt es im Internet unter www.tibet-initiative.de.