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Das Projekt „Gesunde Schule im Mühlenkreis“ mit zwei neuen Bausteinen geht an 22 Schulen in eine neue Runde

22 Schulen haben sich im Schuljahr 2015/16 an dem Projekt „Gesunde Schule im Mühlenkreis“ beworben, so viele wie noch nie. Jetzt ist die Anmeldefrist abgelaufen und die Arbeitsgruppe „Gesunde Schulen im Mühlenkreis“ hat sich im Kreishaus Minden getroffen, um zu prüfen, welche Projekte an welchen Schulen umgesetzt werden können.

„Mit zwei neuen Themen „Suchtprävention“ und dem bewegungsorientierten „Natürlich Erleben“ konnte das Ernährungsprojekt neben den etablierten Schwerpunktthemen, wie „Gesundes Frühstück“, „Fitness und Denkleistung in Zusammenhang mit gesunder Ernährung“, „Gesunder Schulkiosk“, „Vermeidung und Hilfe bei Übergewicht“ sowie „Prävention von Essstörungen“ erweitert werden“, freut sich Projektkoordinator Dr. Christian Adam. Alle Themen sind wichtige Bausteine im Bereich der Gesundheitsförderung.

„Als Schirmherr dieses Projektes freue ich mich, dass es nach so vielen erfolgreichen Jahren weiter eine so große Beteiligung der Schulen im Mühlenkreis gibt“, sagt Landrat Dr. Ralf Niermann: „Dies ist sicher auch dem kontinuierlichen Engagement der Mitwirkenden und Sponsoren in diesem Projekt zuzuschreiben, denen ich noch einmal herzlich danken möchte“.

Zusätzlich können sich Lehrerinnen und Lehrer fortbilden bei der Beratungsstelle für Suchtkranke des Diakoniewerkes im Evangelischen Kirchenkreis Minden e.V. oder der Fachstelle für Suchtprävention des Kreises Minden-Lübbecke in Kooperation mit dem Kompetenzteam NRW.

Die Beratungsstelle für Suchtkranke widmet sich dem Thema Essstörungen und versorgt die Lehrerinnen und Lehrer im Bereich der Suchtprävention mit Informationen, wie sie Unterrichtsstunden bzw. Projekttage zu Themen wie Alkohol, Cannabis oder Glücksspiel gestalten können.

Mareike Awolin von der Fachstelle für Suchtprävention erläutert: „Die jungen Menschen bekommen wichtige Informationen zu den genannten Themenfeldern, aber sie lernen auch, sich mit den Gefahren und Risiken von Suchtmitteln auseinanderzusetzen. Sachinformationen werden in emotionale und soziale Erfahrungen der Jugendlichen eingebettet. So kann es gut gelingen, ihnen das eigene Suchtverhalten bewusst zu machen und alternative Verhal­tensweisen zu fördern“.

Am 18. Mai nächsten Jahres wird dann wieder die große Auszeichnungsveranstaltung stattfinden. Spannend wird sein, was die Schülerinnen und Schüler dann berichten werden und was sie gelernt haben. Jede teilnehmende Schule erhält von den vor Ort tätigen Ernährungsberaterinnen und Diätassistentinnen praxiserprobte Unterrichtsmaterialien, die diese dann mit Einbezug des verantwortlichen Lehrpersonals einsetzen. Ziel ist es, die zuständigen Lehrkräfte in den Schulen so einzubinden, dass diese die Schwerpunktthemen selbstständig in ihren Unterricht integrieren können.

Gesundheitsförderung an Schulen ist ein wichtiges und konstantes Thema. Das Projekt „Gesunde Schule im Mühlenkreis“ wird seit 2007 in den weiterführenden Schulen des Kreises Minden-Lübbecke gezielt und mit viel Praxisbezug Wissen über Ernährung, Körper und Bewegung an die Schülerinnen und Schüler vermittelt.

An der Umsetzung und Finanzierung sind die AOK NordWest, die BKK Melitta Plus, die IKK classic und die Sparkasse Minden-Lübbecke beteiligt. Projektpartner sind außerdem das Netzwerk Bildung und Gesundheit NRW und die Beratungsstelle für Suchtkranke des Diakoniewerkes im Evangelischen Kirchenkreis Minden e.V..

 

Foto v.l.: Arbeitskreis „Gesunde Schulen im Mühlenkreis“: Ludger Düchting (AOK NordWest), Mareike Awolin (Kreis Minden-Lübbecke), Rita Reiners-Gertges (BKK Melitta Plus), Rolf Kauke (BKK Melitta Plus), Regine Brand (Diakonisches Werk im Kirchenkreis Minden), Marcus Ziegenhals (IKK classic), Sabine Roth (IKK classic), Dr. Christian Adam (Kreis Minden-Lübbecke).

Foto: Mirjana Lenz/Kreis Minden Lübbecke

 

 

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