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Datum: 19.05.2011

DORV-Laden für Alswede? Vorstellung eines erprobten Konzepts am 25. Mai

Lübbecke. Die Alsweder Bürgerinnen und Bürger arbeiten seit Anfang des Jahres unter Beteiligung der Stadt zusammen mit dem Architekten und Stadtplaner Hans-Friedrich Bültmann  aus Bielefeld unter dem Motto „Alswede steht auf“ an einem Dorfentwicklungskonzept. Ein zentrales Ziel ist die Errichtung eines Dorfladens. Ein Lösungsansatz für Alswede könnte das sogenannte DORV (= Dienstleistungen und ortsnahe Rundum-Versorgung)–Konzept sein. Heinz Frey aus Jülich-Barmen, der Initiator und Gründer des ersten DORV-Ladens, wird das Konzept am Mittwoch, 25. Mai um 19 Uhr im Gemeindehaus der Ev.  Kirchengemeinde Alswede vorstellen. Zu dem Vortrag sind alle Alswederinnen und Alsweder eingeladen.

Mittlerweile existieren 15 DORV-Läden, die alle erfolgreich sind und derzeit das beste Konzept in Deutschland darstellen, einen Ort rundherum zu versorgen. Neben der Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfes, wie frische Lebensmittel, Obst, Gemüse, Brot, Getränke etc., basieren die DORV-Läden auf einem 5-Säulenmodell, um alles abzudecken, was die Menschen benötigen, um im Dorf rundum versorgt zu sein.

Ergänzend zur Nahversorgung gibt es folgende weitere Säulen: Soziale Versorgung, medizinische Versorgung, kulturelle- und Bildungsversorgung sowie administrative Versorgung. Im Rahmen des durchgeführten Dorfentwicklungskonzeptes hat die Arbeitsgruppe „DORV-Laden“ bereits die Fühler für infrage kommende Räumlichkeiten in Alswede ausgestreckt. Neben den Nahversorgungsangeboten soll es auch Räume geben, wo sich die Menschen regelmäßig treffen können, um weiter an der Entwicklung des Dorfes zu arbeiten. Das Ziel besteht darin, für die Menschen, die über kein Auto verfügen, alles Notwendige im Dorfladen vorzuhalten und den Menschen, die sparen wollen, den Verzicht auf den Zweitwagen zu ermöglichen.

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