Bürgermeister begrüßt Entwicklung zur K 60 - Gemeinsames Ziel »Ausschluss von Schwerlastverkehr« wird erreicht
Lübbecke. Mit dem Lösungsvorschlag der Bezirksregierung zum geplanten Ausbau der K 60 in Obermehnen zeigt sich Bürgermeister Eckhard Witte sehr zufrieden. „Mit diesem Vorschlag wird das zentrale gemeinsame Ziel der Anlieger, der Stadt Lübbecke und des Kreises erreicht, den Schwerlastverkehr auf der K 60 zwischen Obermehnen und Oberbauerschaft dauerhaft auszuschließen“, betont Witte. „Ich sehe damit eine gute Ausgangslage für die anstehenden Beratungen in den politischen Gremien in Lübbecke zu diesem Thema.“
Die Vertreter der Bezirksregierung hatten in einer gemeinsamen Besprechung mit Vertretern des Kreises Minden-Lübbecke und der Stadt Lübbecke in Detmold deutlich gemacht, dass eine Rückstufung der K 60 zu einer Gemeindestraße nicht erfolgen kann. Als Gründe wurden die hohe und in den letzten Jahren sogar noch gestiegene Verkehrsdichte sowie die Einbindung der Straße in das übergeordnete Verkehrsnetz angeführt. Mit der nun von der Bezirksregierung vorgeschlagenen Teileinziehung der Straße durch den Kreis ergäben sich aus Sicht der Stadt für alle beteiligten Parteien entscheidende Vorteile. „Mit diesem Schritt auf Grundlage des Straßen- und Wegegesetzes NRW würde Rechtssicherheit entstehen. Die Nutzung der K 60 durch LKW mit einem Gewicht über 3,5 Tonnen wäre ausgeschlossen. Weiterhin könnte der bisher geplante Ausbauquerschnitt deutlich verringert werden. Damit würden der Eingriff in die Natur minimiert und die Ausbaukosten für den Kreis ebenfalls deutlich reduziert werden“, sieht Witte positive Effekte für alle Beteiligten.
Ausdrücklich begrüßt Witte das Angebot der Bezirksregierung, bei den anstehenden Aufgaben weiterhin unterstützend zur Seite zu stehen. Für die Stadt Lübbecke erneuerte der Bürgermeister bereits bei der Besprechung in Detmold das Angebot zu Gesprächen mit dem Kreis, um hinsichtlich der vom Kreis geforderten Ausgleichszahlung zu einer einvernehmlichen Lösung zu kommen.