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Datum: 06.06.2024

Bürgermeister Marko Steiner besucht PolyTherm in Getmold

„Produktionsausschuss ist ein wertvoller Rohstoff“

Seit mehr als 25 Jahren wird die Geschäftsidee, technische Kunststoffe aufzuarbeiten und hochspezialisiert maschinell zu veredeln, bei Firma PolyTherm in Preußisch Oldendorf-Getmold umgesetzt.

„Das Thema Nachhaltigkeit wird für den CO2-Foodprint von Tag zu Tag wichtiger“ so Reinhard Nickel, Geschäftsführer der Firma PolyTherm im Gespräch mit Bürgermeister Marko Steiner bei der Unternehmensbesichtigung.

PolyTherm lebt diese Nachhaltigkeit nunmehr seit fast 30 Jahren und hat sich als innovatives Unternehmen am internationalen Markt im Bereich der Bearbeitung und Aufbereitung hochwertiger Kunststoffe, wie Elastomere und Polyurethan spezialisiert und sich als Hersteller von TPU-, TPS-, TPV- und TPC-Compounds aus Regeneraten etabliert.  Ausgangsmaterialien der Compounds sind hochwertige Mahlgüter oder Produktionsausschüsse der verarbeitenden Industrie. 

Mit modernen Schneidmühlen werden Angüsse und Ausschussteile zerkleinert und auf Extrusionsanlagen hochwertige Regranulate gefertigt.

Dabei liegt der Schwerpunkt der Dienstleistung in der Aufbereitung von Rohstoffen vieler namhafter europäischer Rohmaterialproduzenten aus Überproduktionen oder Produktionsausschüssen.

Mit 27 erfahrenen Mitarbeitenden und einem modernen Maschinenpark können diese Materialien neu aufbereitet und zusätzlich durch Zuführung von weiteren Additiven passgenau für das vom Kunden benötigte Regenerat hergestellt werden. Hochwertige Rohmaterialen aus der Primärherstellung können somit nach der Veredlung direkt wieder den normalen Verarbeitungsprozessen zugeführt werden.

Das nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifizierte Unternehmen präsentiert sich auf ca. 3000 qm Verwaltungs-, Produktions- und Lagerfläche und gewährleistet mit eigenem Prüflabor die ständige Weiterentwicklung bestehender Rezepturen und Kompositionen neuer Compounds (chemischer Verbindungen).

Tägliche Anfragen und Anforderungen sowie immer neue Anwendungsgebiete sind Herausforderungen, denen sich Reinhard Nickel mit seinem erfahrenen Team und dem entsprechenden know how stellt, um dem Kunden das Material so herzustellen, wie es derjenige zur Weiterverarbeitung und Herstellung seiner Produkte benötigt.

Nach intensivem Austausch über Fachkräftemangel, logistische Herausforderungen, Expansion und Marktperspektiven bedankte sich Marko Steiner bei Herrn Nickel für den Einblick in sein Unternehmen und wünschte dem sehr gut aufgestellten Unternehmen für die Zukunft weiterhin viel Erfolg.

Foto v. l. n. r.:

Marko Steiner (Bürgermeister)

Reinhard Nickel (Geschäftsführer)

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