Bürgerradweg - Bünder Straße wird sicherer
Die Stadt Preußisch Oldendorf und die Gemeinde Rödinghausen gehen bei der Umsetzung des Lückenschlusses an der Bünder Straße (L557) den nächsten Schritt. Die Engstelle zwischen der Eickwiesenstraße in Preußisch Oldendorf bis zur Wehmerhorststraße auf dem Gebiet der Gemeinde Rödinghausen soll bald deutlich entschärft werden, wenn es nach dem Willen der beteiligten Kommunen geht. Grundsätzlich ist dies zwar auch Ansicht des Landesbetriebes NRW, der als Straßenbauträger für Landessstraßen zuständig ist, aber aufgrund von anderen vorrangigen Maßnahmen die Realisierung des wichtigen Lückenschlusses nicht absehen kann.
Diese für die beteiligten Kommunen unbefriedigende Situation wurde zum Anlass genommen in die Planung eines sogenannten Bürgerradweges zu gehen. „Gerade an einer der stark befahrensten Straße und der direkten Route zur Autobahn ist die Sicherung des Radverkehrs elementar“ erklärt Bürgermeister Marko Steiner.
So erfolgte in enger Abstimmung mit der Gemeinde Rödinghausen und dem Landesbetrieb Straßen NRW erste Überlegungen zu der Realisierung. Auch erste Gespräche mit den betroffenen Anliegern bezüglich der Grundstücksverfügbarkeiten wurden geführt. Auf dieser Basis konnte eine erste Vorplanung dem Ausschuss für Umwelt, Wirtschaft und Tourismus in seiner Sitzung am 14.11.2024 zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Parteiübergreifend wurde dabei nochmals die Bedeutung des Projektes hervorgehoben und die Vorplanung mit großer Mehrheit beschlossen. Der geplante rund 880 Meter lange Bürgerradweg ist ein sichtbares Zeichen gelungener interkommunaler Zusammenarbeit, sind sich die beiden Bürgermeister Marko Steiner und Siegfried Lux einig.
Aus dem Landesprogramm „Bürgerwege“ beteiligt sich das Land Nordrhein-Westfalen mit bis zu 365.000,00 Euro an den geschätzten Gesamtkosten von 522.000,00 Euro. „Der kommunale Eigenanteil ist eine gute Investition in die Sicherheit des Radverkehrs in unserer Stadt“ so Bürgermeister Marko Steiner „denn ein Bürgerradweg an dieser Gefahrenstelle kann sicherlich noch mehr Radfahrende motivieren, Alltagsverkehre mit dem Rad abzuwickeln.
Nachdem sich auch die zuständigen Gremien der Gemeinde Rödinghausen für das Projekt ausgesprochen haben, wird auf Grundlage der nun folgenden Detailplanung eine Vereinbarung mit dem Landesbetrieb Straßen NRW sowie eine Kooperationsvereinbarung zwischen den beteiligten Kommunen geschlossen. Ein Termin für den Baubeginn kann zwar noch nicht genannt werden, aber beide Bürgermeister ziehen bei der Umsetzung an einem Strang und wünschen sich eine schnelle Realisierung.
Foto © Nils Krämer, Gemeinde Rödinghausen
v.l.n.r. Bürgermeister Siegfried Lux, Bürgermeister Marko Steiner