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Ausgezeichnet: Kreis Minden-Lübbecke ist jetzt offiziell Öko-Modellregion


Das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen hat den Kreis Minden-Lübbecke jetzt auch offiziell als neue Öko-Modellregion ausgezeichnet. Gemeinsam mit dem „Münsterland“ gehört der „Mühlenkreis Minden-Lübbecke“ nun zu den insgesamt 5 Modellregionen in NRW, die künftig beim Aufbau regionaler Biowertschöpfungsketten durch ein Öko-Regionalmanagement unterstützt werden. Mit der Auszeichnung durch Ministerin Silke Gorißen am Montag (5.9.) verbunden ist die Zusage des Landes, die jeweilige Öko-Modellregion mit bis zu 80 Prozent der Kosten finanziell bei der Umsetzung der eingereichten Konzepte zu unterstützen. In den nächsten drei Jahren fließen so pro Jahr dafür bis zu 80.000 Euro Fördergelder vom Land NRW in den Kreis Minden-Lübbecke.

Der Kreis Minden-Lübbecke hatte sich auf Anregung des Kreistages zu einer Bewerbung entschlossen. Das eingereichte Konzept setzt für die dreijährige Modellphase Schwerpunkte bei der Kooperation von landwirtschaftlichen Betrieben mit regionalen Weiterverarbeitungsbetrieben sowie Vermarktungspartnern im Lebensmitteleinzelhandel, der Gastronomie und bei Großküchen. Auch digitale Vermarktungswege sowie ein breites Netzwerk gesellschaftlicher Akteure spielen eine zentrale Rolle. Die Stelle der Projektkoordination ist ausgeschrieben. Zentral für den Kreis Minden-Lübbecke ist neben einer Stärkung des Öko-Landbaus in der Region auch der Aufbau von regionalen Wertschöpfungsketten und damit die Unterstützung weiterer – auch konventioneller – landwirtschaftlicher und weiterverarbeitender Betriebe. Denn konventionelle und ökologische Landwirtschaft stehen im Mühlenkreis gleichrangig nebeneinander.

Ziel ist es auch, dass durch das Projekt als Öko-Modellregion NRW eine nachhaltige Organisationsstruktur im Kreis Minden-Lübbecke aufgebaut wird. So kann es auch nach der Förderung in diesen Strukturen weitergehen, Arbeitsplätze erhalten und ausgebaut sowie die Wertschöpfung im ländlichen Raum gefördert werden.

Fotos: MLV NRW/Mark Hermenau

Ministerin Silken Gorißen (Mitte), Dr. Pia Steffenhagen-Koch (rechts) und Rainer Riemenschneider (beide Amt für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung)

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