Ausbreitung von Masern verhindern
Gesundheitsamt rät zur Impfung noch vor der Urlaubszeit
Nach dem Ausbruch von Masern an einer Freien Waldorfschule im Rhein-Erft-Kreis warnt das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen vor einer Ausbreitung der Masern in Nordrhein-Westfalen. Der Ausbruch hat sich bereits auf mehrere Nachbarkreise ausgedehnt. In diesem Zusammenhang rät das Gesundheitsamt des Kreises Minden-Lübbecke gerade Eltern, vor Beginn der Reisezeit noch den Impfschutz ihrer Kinder zu überprüfen. Da Masern von Mensch zu Mensch übertragen werden, treten die Erkrankungsfälle häufig in Schulen und Kindergärten auf. "Auch bevor Eltern ihre Kinder an Ferienlagern, Feriencamps oder sonstigen Ferienfreizeiten teilnehmen lassen, ist es sinnvoll, an einen Masernimpfschutz zu denken", sagt Dr. Peter Witte, Leiter des Gesundheitsamtes im Kreis Minden-Lübbecke. „Eltern sollten den Impfschutz ihrer Kinder durch den Haus- oder Kinderarzt überprüfen und gegebenenfalls vervollständigen lassen. Die Zeit bis zum Ferienbeginn reicht dafür aus. So ist ein ungetrübtes Urlaubsvergnügen gewährleistet.“
Das Robert-Koch-Institut RKI hatte bereits im Juni 2013 vor einer starken Zunahme von Masernfällen in Deutschland insbesondere in Bayern und Berlin gewarnt. Dabei war fast die Hälfte aller Erkrankten über 20 Jahre alt und jeder dritte Fall musste im Krankenhaus behandelt werden. Zwei Patienten hatten eine Hirnentzündung erlitten.
„Hier in Deutschland betrifft ein eventuell fehlender Masernimpfschutz alle nach 1970 geborenen Altersgruppen", so Dr. witte. Das zeigen die aktuellen Zahlen des RKI. Menschen, die vor 1970 geboren sind, haben in der Kindheit in aller Regel die Erkrankung bereits durchgemacht und sind lebenslang immun. Für alle anderen besteht der einzige Schutz in einer zweimaligen Masernimpfung. Im Kreis Minden-Lübbecke sind je nach Region zwischen 90 und 95 Prozent der Kinder und Jugendlichen vollständig gegen Masern geimpft. Dennoch kommt es auch bei uns zu einzelnen Masernfällen. Allerdings hat es bisher noch keinen größeren Ausbruch gegeben.“
Dass man sich aber auch als Erwachsener auf Urlaubsreisen infizieren kann, zeigt der Fall eines 31-jährigen Mitarbeiters der Sicherheit am Münchener Flughafen vom Mai 2012, der an Masern erkrankte und noch über mehrere Tage in der Sicherheitskontrolle Passagiere potenziell ansteckte. Untersuchungen bei seinen Arbeitskollegen zeigten, dass sich bei 48 Ungeimpften 47 mit Masern infiziert hatten. Beruhigt sein können Reisende nach Nord- und Südamerika. Dort sind Masern inzwischen durch Impfkampagnen eliminiert worden.
Das Robert-Koch-Institut RKI hatte bereits im Juni 2013 vor einer starken Zunahme von Masernfällen in Deutschland insbesondere in Bayern und Berlin gewarnt. Dabei war fast die Hälfte aller Erkrankten über 20 Jahre alt und jeder dritte Fall musste im Krankenhaus behandelt werden. Zwei Patienten hatten eine Hirnentzündung erlitten.
„Hier in Deutschland betrifft ein eventuell fehlender Masernimpfschutz alle nach 1970 geborenen Altersgruppen", so Dr. witte. Das zeigen die aktuellen Zahlen des RKI. Menschen, die vor 1970 geboren sind, haben in der Kindheit in aller Regel die Erkrankung bereits durchgemacht und sind lebenslang immun. Für alle anderen besteht der einzige Schutz in einer zweimaligen Masernimpfung. Im Kreis Minden-Lübbecke sind je nach Region zwischen 90 und 95 Prozent der Kinder und Jugendlichen vollständig gegen Masern geimpft. Dennoch kommt es auch bei uns zu einzelnen Masernfällen. Allerdings hat es bisher noch keinen größeren Ausbruch gegeben.“
Dass man sich aber auch als Erwachsener auf Urlaubsreisen infizieren kann, zeigt der Fall eines 31-jährigen Mitarbeiters der Sicherheit am Münchener Flughafen vom Mai 2012, der an Masern erkrankte und noch über mehrere Tage in der Sicherheitskontrolle Passagiere potenziell ansteckte. Untersuchungen bei seinen Arbeitskollegen zeigten, dass sich bei 48 Ungeimpften 47 mit Masern infiziert hatten. Beruhigt sein können Reisende nach Nord- und Südamerika. Dort sind Masern inzwischen durch Impfkampagnen eliminiert worden.