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Datum: 31.03.2016

Anne Wizorek trägt im Kreishaus über Feminismus vor

Mit ihrem Twitter Hashtag „aufschrei“ über Alltagssexismus wurde Anne Wizorek 2013 schlagartig berühmt. Seitdem ist sie aus den Medien nicht mehr wegzudenken und wird auch aktuell zu den Vorkommnissen in der Silvesternacht zum Beispiel in Köln als kompetente Gesprächspartnerin der jungen Generation geschätzt. Mit Ihrem Vortrag „Im Netz und auf der Straße - Feminismus von heute“ kommt sie auf Einladung der Gleichstellungsbeauftragten des Kreises, Andrea Strulik, ins Kreishaus.

Termin: Donnerstag, 21. April 2016, 18.00 bis 20.00 Uhr

Ort: Sitzungssaal des Kreishauses in Minden

„Das Internet ist unser Arbeitsplatz, der Ort, wo wir mit Menschen in Kontakt bleiben, wo unsere Gedanken und Ideen eine Plattform finden – ebenso ist es mittlerweile ein fester Bestandteil von feministischem Aktivismus geworden,“ meint Anne Wizorek. Ihr Vortrag zeigt auf, welche verschiedenen Gesichter Feminismus im Netz haben kann: Ob durch das Internet neue Probleme hinzukommen, inwiefern sich Feminismus im Netz überhaupt so sehr von dem unterscheidet, was die meisten bislang von der Straße kennen und wie feministische Anliegen auch heute noch auf die Straße getragen werden.

Anne Wizorek ist selbständige Beraterin für digitale Medien und Autorin, u.a. des Buches „Weil ein #aufschrei nicht reicht – für einen Feminismus von heute“. Sie ist Mitglied der Sachverständigenkommission für den zweiten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung.

Die Veranstaltung mit Anne Wizorek bildet den vorläufigen Abschluss der Reihe zum Thema digitale Gewalt. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Anmeldungen werden erbeten bei der Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Minden-Lübbecke unter Telefonnummer 0571 807 24210 oder E-Mail: a.strulik@minden-luebbecke.de.

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