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Amerikanische Faulbrut der Bienen in Espelkamp

In Espelkamp ist im Ortsteil Vehlage in einem Bienenstand eines Imkers die Bienenseuche „Amerikanische Faulbrut“ festgestellt worden. Vier Bienenvölker mussten getötet werden. Das Veterinäramt des Kreises Minden-Lübbecke hat einen Sperrbezirk eingerichtet, der neben einem Gebiet in der Stadt Espelkamp auch Gebietsteile der Städte Preußisch Oldendorf und Rahden sowie der Gemeinde Stemwede umfasst. Die genaue Ausdehnung des Sperrbezirkes kann auf der Internetseite der Kreisverwaltung (www.minden-luebbecke.de) unter der Rubrik „Service - Tiere und Lebensmittel“ unter „Aktuelles: Faulbrut der Bienen“ eingesehen werden. Im Sperrbezirk müssen alle bekannten Bienenvölker auf Faulbrut untersucht werden. Diese Untersuchung kann wegen zu geringer Außentemperaturen und dem Umstand, dass die Bienenvölker im Winter keine Bienenbrut aufweisen, erst im Frühjahr nächsten Jahres erfolgen.

Imker im betroffenen Gebiet, die ihre Völker bisher nicht beim Veterinäramt gemeldet haben, sind verpflichtet, dieses telefonisch unter der Rufnummer 0571/807-23900 umgehend nachzuholen.

Die Faulbrut, die durch ein Bakterium verursacht wird, das für den Menschen ungefährlich ist, führt zum Absterben der Bienenbrut und letztlich zur Schwächung oder dem Tod eines Bienenvolkes. Der Honig ist uneingeschränkt genießbar.

Zum Schutz der Bienen vor Infektionen mit Amerikanischer Faulbrut wird generell darauf hingewiesen, dass leere Honiggläser vor der Entsorgung in Glascontainern mit warmem Wasser ausgewaschen werden sollten. Hintergrund dieser Vorsichtsmaßnahme ist, dass in den Gläsern enthaltene Honigreste - insbesondere von aus dem Ausland stammenden Honig - mit dem Erreger der Faulbrut belastet sein können.
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