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Amerikanische Faulbrut bei Bienen in Rahden

Kreis Minden-Lübbecke, 25. April 2012

Amerikanische Faulbrut bei Bienen in Rahden

In zwei Bienenständen eines Imkers in Rahden ist die Amerikanische Faulbrut ausgebrochen. Der Erreger ist für Menschen ungefährlich. Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Kreises hat um die befallenen Bienenstände einen Sperrbezirk im Umkreis von mindestens einem Kilometer eingerichtet und in einer Sonderausgabe des Amtlichen Kreisblattes bekannt gegeben. Der Sperrbezirk umfasst den südlichen Teil der Stadt Rahden und den nördlichen Teil der Stadt Espelkamp. Das heißt, aus Bienenständen in diesem Sperrbezirk dürfen bis zur Aufhebung der Sperre weder Bienen noch Teile, die die Krankheit in andere Bienenvölker übertragen könnten, heraus gebracht werden.

Die Amerikanische Faulbrut wird durch ein Bakterium namens Paenibacillus larvae verursacht und befällt ausschließlich die Bienenbrut im Larvenstadium. Eine Infektion führt zum Absterben von Larven und zur Schwächung eines Bienenvolkes. Bei der Amerikanischen Faulbrut ist eine anzeigepflichtige Tierseuche, deren Bekämpfung gesetzlich geregelt ist. Sie ist zuletzt 2005 im Kreisgebiet aufgetreten. In den betroffenen Bienenständen werden jetzt die entsprechenden amtlichen Untersuchungen durchgeführt.

Zum Schutz der Bienen vor Infektionen mit Amerikanischer Faulbrut wird generell darauf hingewiesen, dass leere Honiggläser vor der Entsorgung in Glascontainern mit warmem Wasser ausgewaschen werden sollten. Insbesondere Honige aus dem außereuropäischen Ausland sind häufig mit dem Erreger belastet.

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