Aktuelle Fallzahlen Corona im Kreisgebiet (9.12.) - Weitere Informationen
Der Kreis Minden-Lübbecke hat dem LZG (Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen) heute diese Zahlen gemeldet:
|
Kreis Minden-Lübbecke |
|
|
|
|
|
laborbestätigt |
abgeschlossene Fälle |
davon verstorben |
|
|
5044 |
3766 |
44 |
|
|
|
|
|
|
Bad Oeynhausen |
675 |
426 |
5 |
|
Espelkamp |
845 |
604 |
12 |
|
Hille |
163 |
126 |
1 |
|
Hüllhorst |
202 |
144 |
1 |
|
Lübbecke |
537 |
404 |
5 |
|
Minden |
1346 |
1060 |
8 |
|
Petershagen |
192 |
156 |
1 |
|
Porta Westfalica |
275 |
209 |
2 |
|
Preussisch Oldendorf |
304 |
245 |
4 |
|
Rahden |
265 |
195 |
3 |
|
Stemwede |
240 |
197 |
2 |
In der Übersicht stehen die durch Labortest bestätigten Fälle. Die Statistik wird generell so geführt, dass die neuen Zahlen eines Tages immer zu denen vom Vortag hinzugerechnet werden.
Aus dem stationären Bereich haben wir diese Zahlen bekommen:
- An den Standorten der Mühlenkreiskliniken in Minden und Lübbecke werden 58 Corona-Patientinnen und -Patienten behandelt, davon 23 auf der Intensivstation des Universitätsklinikums Minden. Sechs werden invasiv beatmet. Ein 82-jähriger Mann aus Espelkamp ist verstorben.
- Im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, werden insgesamt acht Patienten behandelt, davon befinden sich sieben in intensivmedizinischer Behandlung und einer auf der Normalstation.
Weitere Informationen
Aktuell sind eine Reihe von Einrichtungen von Ausbruchsgeschehen betroffen, darunter Altenpflege-Einrichtungen, der Jugendarbeit und der Tagespflege des Ludwig-Steil-Hofes, zwei Altenpflegeheime in Lübbecke, eines in Minden sowie Kindertagesstätten in Rahden und Espelkamp. An weiteren Schulen und Kitas im Kreisgebiet gibt es Einzelfälle, die nicht zu weitreichenderen Maßnahmen führen.
Steigende Inzidenz: Kreis plant schärfere Maßnahmen
Der Inzidenz-Wert des Kreises hat heute die Grenze von 200 überschritten und liegt laut LZG bei 210,4. Zu den steigenden Zahlen hatte der Krisenstab des Kreises bereits in den vergangenen Tagen zahlreiche Gespräche mit den Städten und Gemeinden geführt, vor allem mit den besonders betroffenen Kommunen. Geplant sind eine Reihe zusätzlicher Maßnahmen, die der Krisenstab mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) des Landes Nordrhein-Westfalen abstimmen muss. Der Kreis informiert umgehend, sobald die Maßnahmen verbindlich beschlossen sind, voraussichtlich morgen im Laufe des späten Nachmittags.