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Datum: 30.04.2020

Aktuelle Fallzahlen Corona im Kreisgebiet (30.4.) - Information zur Gollwitzer-Meier-Klinik

Der Kreis Minden-Lübbecke hat dem LZG (Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen) heute diese Zahlen gemeldet:

 

 

Kreis Minden-Lübbecke

   
 

laborbestätigt

wieder genesen

Tote

 

422

346

7

       

Bad Oeynhausen

46

31

2

Espelkamp

36

28

 

Hille

28

26

1

Hüllhorst

26

20

 

Lübbecke

45

42

 

Minden

98

82

1

Petershagen

26

22

 

Porta Westfalica

23

16

1

Preussisch Oldendorf

19

14

 

Rahden

22

16

1

Stemwede

53

49

1

In der Übersicht stehen die durch Labortest bestätigten Fälle. Die Statistik wird generell so geführt, dass die neuen Zahlen eines Tages immer zu denen vom Vortag hinzu gerechnet werden.

Auf der Isolierstation des Johannes Wesling Klinikum werden 7 Covid-Patienten behandelt. Auf der Intensivstation in Minden befinden sich vier Patientinnen und Patienten. Ein Covid-Patient wird beatmet.

Weiterhin sind sieben COVID-19-Patienten in Behandlung im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen. Vier davon befinden sich auf der Intensivstation, drei Patienten in isolierter Behandlung auf der Normalstation.

Insgesamt 346 Personen, die sich in 14-tägiger Quarantäne befanden, konnten bisher vom Gesundheitsamt aus der Isolation entlassen werden. Sie gelten als gesund.

 

Information zur Gollwitzer-Meier-Klinik in Bad Oeynhausen

In der Gollwitzer-Meier-Klinik in Bad Oeynhausen sind bis gestern Nachmittag 5 Patientinnen, Patienten und Mitarbeitende positiv auf SARS CoV 19 getestet worden. Das Gesundheitsamt des Kreises Minden-Lübbecke hat umgehend einen Aufnahmestopp  für die Klinik verhängt.  Das Gesundheitsamt hat umfangreiche Maßnahmen angeordnet, die die Gollwitzer-Meier-Klinik unverzüglich umzusetzen hat. Außerdem hat das Gesundheitsamt gestern veranlasst, dass alle Patienten und Mitarbeitenden  getestet werden. Wenn die Testergebnisse vorliegen, wird das Gesundheitsamt die jeweils notwendigen Maßnahmen in die Wege leiten und darüber informieren. Erst dann wird abzuschätzen sein, wie umfangreich die Auswirkungen sein werden. Der Krisenstab bereitet sich in diesem Zusammenhang auf verschiedene Szenarien vor. „Ein solcher Ausbruch bindet immer in mehreren Bereichen erhebliche Kapazitäten“, sagt Cornelia Schöder, Leiterin des Krisenstabs. „Damit alle auch im ungünstigeren Fall möglichst arbeitsfähig bleiben, führen wir mit den Beteiligten konstruktive Gespräche, um die Lage gemeinsam vorausschauend und umsichtig weiter zu bearbeiten.“

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