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Datum: 15.02.2021

Aktuelle Fallzahlen Corona im Kreisgebiet (15.2.)

Der Kreis Minden-Lübbecke hat dem LZG (Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen) heute diese Zahlen gemeldet:

 

Kreis Minden-Lübbecke

     
 

laborbestätigt

abgeschlossene Fälle

davon verstorben

 

9793

9200

220

       

Bad Oeynhausen

1338

1257

20

Espelkamp

1344

1310

35

Hille

338

324

5

Hüllhorst

514

427

13

Lübbecke

985

936

36

Minden

2424

2273

31

Petershagen

579

524

18

Porta Westfalica

736

691

15

Preussisch Oldendorf

491

476

13

Rahden

619

578

29

Stemwede

425

404

5

 

In der Übersicht stehen die durch Labortest bestätigten Fälle. Die Statistik wird generell so geführt, dass die neuen Zahlen eines Tages immer zu denen vom Vortag hinzugerechnet werden.

Aus dem stationären Bereich haben wir diese Zahlen bekommen:

- An den Standorten der Mühlenkreiskliniken in Minden, Lübbecke und Bad Oeynhausen werden 39 Corona-Patient*innen behandelt, davon fünf auf der Intensivstation des Universitätsklinikums Minden. Drei Personen werden invasiv beatmet.

- Im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, werden insgesamt 11 Patient*innen versorgt, davon sieben auf der Intensivstation und vier auf Normalstation.

Verstorben sind: Ein 91-Jähriger aus Hüllhorst sowie ein 89-Jähriger aus Bad Oeynhausen.

Weitere Information:

Innerhalb der vergangenen Monate konnte durch die Mitwirkung und Disziplin aller Bürger*innen auch im Mühlenkreis eine Bremsung des Infektionsgeschehens auf eine 7-Tages-Inzidenz von unter 50 erreicht werden. Vor diesem Hintergrund haben Landrätin Anna Katharina Bölling und Krisenstab beschlossen, dass die besonderen Infektionsschutzmaßnahmen für das Kreisgebiet zunächst nicht verlängert werden. Es gelten weiterhin die durch die CoronaSchVO landesweit vorgegebenen Regelungen, die auf den Seiten des Landes NRW zu finden sind: https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/210212_coronaschvo_ab_14.02.2021_lesefassung.pdf.

„Durch deren konsequente Umsetzung und den Verzicht auf unnötige Kontakte können wir alle die Erfolge der vergangenen Wochen fortschreiben“, sagt die Leiterin des Krisenstabes Cornelia Schöder zur aktuellen Situation. Auch die zuletzt kreisweit angeordneten Maßnahmen wie etwa das Tragen von medizinischen oder gar FFP-2-Masken in bestimmten Alltagssituationen sind selbstverständlich weiterhin sinnvoll und sollten freiwillig fortgesetzt werden. Auch die Kirchen und Gemeinden werden eindringlich gebeten, weiterhin ihren Beitrag durch eine maßvolle Ausübung ihrer Freiheiten, etwa im Rahmen von Präsenzgottesdiensten, zu leisten. Kreisdirektorin Cornelia Schöder hat hierzu in einer Antwort auf einen in der letzten Woche eingegangenen Brief der Freikirchen im Kreisgebiet noch einmal ausdrücklich auf die Beschränkungen, die sich auch weiterhin aus der CoronaSchVO ergeben, hingewiesen und deutlich gemacht, dass sowohl eine erneut ansteigende Tendenz des Infektionsgeschehens, als auch Erkenntnisse über mangelnde Beachtung des Infektionsschutzes in einzelnen Lebensbereichen es erneut erforderlich machen könnten, erneut eine Allgemeinverfügung des Kreises zu erlassen. Der Kreis steht dazu im engen Austausch mit den örtlichen Ordnungsbehörden, die angehalten sind, den Infektionsschutz vor Ort engmaschig zu kontrollieren.

Landrätin Anna Katharina Bölling und der Krisenstab freuen sich, dass nach Zahlen der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe in den ersten vier Tagen nach dem Start des Impfzentrums in Hille-Unterlübbe dort bereits 1.121 Menschen eine Erstimpfung erhalten haben. Der Wert ist damit der höchste in ganz Ostwestfalen-Lippe.

 

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