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Datum: 11.12.2020

Aktuelle Fallzahlen Corona im Kreisgebiet (11.12.)

Der Kreis Minden-Lübbecke hat dem LZG (Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen) heute diese Zahlen gemeldet:

Kreis Minden-Lübbecke

 

 

 

 

laborbestätigt

abgeschlossene Fälle

davon verstorben

 

5291

3965

45

 

 

 

 

Bad Oeynhausen

721

477

5

Espelkamp

903

641

12

Hille

168

136

1

Hüllhorst

212

151

1

Lübbecke

559

420

5

Minden

1398

1088

8

Petershagen

200

167

1

Porta Westfalica

296

217

2

Preussisch Oldendorf

316

257

4

Rahden

272

205

3

Stemwede

246

206

3

 

In der Übersicht stehen die durch Labortest bestätigten Fälle. Die Statistik wird generell so geführt, dass die neuen Zahlen eines Tages immer zu denen vom Vortag hinzugerechnet werden.

Aus dem stationären Bereich haben wir diese Zahlen bekommen:

-          An den Standorten der Mühlenkreiskliniken in Minden und Lübbecke werden 61 Corona-Patientinnen und -Patienten behandelt, davon 21 auf der Intensivstation des Universitätsklinikums Minden. Acht werden invasiv beatmet. Im JWK ist eine 73-jährige Patientin aus Stemwede verstorben.

-          Im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, werden insgesamt neun Patienten behandelt, alle befinden sich in intensivmedizinischer Behandlung.

 

Ergänzung zur gestrigen Allgemeinverfügung für die Stadt Espelkamp

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) des Landes Nordrhein-Westfalen hat in Ergänzung zur gestern veröffentlichten Allgemeinverfügung des Kreises für die Stadt Espelkamp zwei weiteren Maßnahmen zugestimmt: Ab 14. Dezember wird es in allen Schulen im Stadtgebiet der Stadt Espelkamp keinen Präsenzunterricht mehr geben bis zu den Ferien. Zudem wird es ebenfalls ab Montag für die Stadt eine Ausgangsbeschränkung von 21 Uhr bis 4 Uhr geben. Auch vor offiziellem Inkrafttreten der Ergänzungen hält der Krisenstab des Kreises jede weitere auch freiwillige Einschränkung der Kontakte ausdrücklich für sinnvoll.

„Wir begrüßen es sehr, dass das Ministerium wie besprochen unsere weiteren Vorschläge nochmals geprüft und diesen zusätzlichen Maßnahmen jetzt schon sehr zeitnah zugestimmt hat“, sagt Landrätin Anna Katharina Bölling. „Gleichzeitig bedauern wir, dass diese Schritte notwendig sind und hoffen auf einen baldigen Erfolg der Maßnahmen – sie dienen der Gesundheit aller Bürgerinnen und Bürger. Wir erleben zunehmend schwere Verläufe auch bei jüngeren Patienten, und die Zahl der Intensivpatienten steigt stetig. Nur gemeinsam können wir es schaffen, diese Entwicklung zu stoppen.“

Weitere Informationen unter www.minden-luebbecke.de

Änderung für Reiserückkehrer:

Einreisende aus Risikogebieten müssen sich vor der Einreise über die Internetseite: www.einreiseanmeldung.de anmelden. Wenn es für notwendig erachtet wird, kann das Gesundheitsamt seither von Einreisenden aus Risikogebieten eine Testung verlangen.

Neu ist, dass sich Einreisende aus Risikogebieten bei freiwilligen Tests, die nicht vom Gesundheitsamt angeordnet sind, ab dem 15.12.2020 nicht mehr kostenlos testen lassen können. Dies war zuvor ab dem 5. Tag nach ihrer Einreise noch möglich. Wenn sie sich jetzt freiwillig testen lassen möchten, ist dies wie alle anderen freiwilligen Tests ebenfalls kostenpflichtig.

Für den Fall, dass sich in den Tagen nach einer Einreise Krankheitssymptome einstellen sollten, werden Einreisende weiter gebeten, sich in eine häusliche Quarantäne zu begeben. Die weitere Vorgehensweise in diesem Fall finden Sie unter dem beigefügten Link:

https://www.muehlenkreiskliniken.de/fileadmin/user_upload/muehlenkreiskliniken/pressemeldungen/2020/Corona_Infografik.pdf

Bei Fragen schreiben Sie bitte eine E-Mail an einreise.covid@minden-luebbecke.de

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