9. Satzung zur Änderung der Satzung über die Erhebung von Gebühren für die Abfallentsorgung
Aufgrund des § 7 der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen in der Fassung der Bekanntmachung vom 14.07.1994 (GV. NRW Seite 666/SGV NRW 2023), zuletzt geändert durch Gesetz vom 03.05.2005 (GV. NRW Seite 498), der §§ 5 und 9 des Abfallgesetzes für das Land Nordrhein-Westfalen vom 21.06.1988 (GV. NRW Seite 250/SGV NRW 74), zuletzt geändert durch Gesetz vom 16.11.2004 (GV. NRW Seite 644), des Gesetzes zur Förderung der Kreislaufwirtschaft und Sicherung der umweltverträglichen Beseitigung von Abfällen vom 27.09.1994 (BGBl. I Seite 2705), zuletzt geändert durch Gesetz vom 01.09.2005 (BGBl. I Seite 2618), sowie der §§ 1, 2, 4 und 6 des Kommunalabgabengesetzes für das Land Nordrhein-Westfalen vom 21.10.1969 (GV. NRW Seite 712/SGV NRW 610), zuletzt geändert durch Gesetz vom 28.04.2005 (GV. NRW Seite 488), in Verbindung mit der Satzung über die Abfallentsorgung in der Stadt Petershagen vom 13.12.1999 in der Fassung der Euro-Anpassungssatzung vom 01.10.2001 hat der Rat der Stadt Petershagen in seiner Sitzung am 18.12.2008 folgende Satzung beschlossen:
Artikel I
§ 1 wird wie folgt geändert:
§ 1
Kostendeckung der kommunalen Abfallentsorgungseinrichtung
(3) Die einheitliche Benutzungsgebühr für folgende Abfallbehälter beträgt jährlich:
a) 80-l-Restmüllgefäß + 120-l-Bioabfallgefäß + 120-l-Papiertonne 100,00
b) 120-l-Restmüllgefäß + 120-l-Bioabfallgefäß + 120-l-Papiertonne 132,00
c) 240-l-Restmüllgefäß + 240-l-Bioabfallgefäß + 240-l-Papiertonne 251,00
d) 1.100-l-Restmüllcontainer, 4-wöchentl. Abfuhr,
+ 240-l-Bioabfallgefäß + 1.100-l-Papiercontainer 600,00
e) 1.100-l-Restmüllcontainer, 4-wöchentl. Abfuhr, ohne Miete,
+ 240-l-Bioabfallgefäß + 1.100-l-Papiercontainer 497,00
f) 1.100-l-Restmüllcontainer, 14-tägl. Abfuhr,
+ 240-l-Bioabfallgefäß +1.100-l-Papiercontainer 1.035,00
g) 1.100-l-Restmüllcontainer, 14-tägl. Abfuhr, ohne Miete,
+ 240-l-Bioabfallgefäß + 1.100-l-Papiercontainer 933,00
h) 1.100-l-Restmüllcontainer, wöchentl. Abfuhr,
+ 240-l-Bioabfallgefäß + 1.100-l-Papiercontainer 1.968,00
i) 1.100-l-Restmüllcontainer, wöchentl. Abfuhr, ohne Miete,
+ 240-l-Bioabfallgefäß + 1.100-l-Papiercontainer 1.865,00
j) 1.100-l-Restmüllcontainer, 2 x wöchentl. Abfuhr,
+ 240-l-Bioabfallgefäß + 1.100-l-Papiercontainer 3.834,00
(4) Für zusätzliches Bioabfall- und Papierbehältervolumen sind folgende Sondergebühren zu zahlen:
a) 120-l-Bioabfall-Behältervolumen 73,00
b) 240-l-Bioabfall-Behältervolumen 135,00
c) zusätzliche 120-l-Papiertonne 16,00
d) zusätzliche 240-l-Papiertonne 27,00
e) zusätzlicher 1.100-l-Papiercontainer 170,00
f) 240-l-Papiertonne statt 120-l-Papiertonne 14,00
g) 1.100-l-Papiercontainer statt 240-l-Papiertonne 141,00
h) 1.100-l-Papiercontainer statt 120-l-Papiertonne 154,00
(5) Stellt die Stadt fest, dass eine Ausnahme vom Anschluss- und Benutzungszwang an das Bioabfallgefäß vorliegt (§ 8 Abs. 1 der Satzung über die Abfallentsorgung der Stadt Petershagen in der jeweils gültigen Fassung), wird auf die einheitliche Benutzungsgebühr nach Abs. 3 ein Abschlag gewährt. Der Abschlag richtet sich nach der Größe des Restmüllgefäßes und beträgt bei einem
a) 80-l-Restmüllgefäß 15,00
b) 120-l-Restmüllgefäß 20,00
c) 240-l-Restmüllgefäß und 1.100-l-Restmüllcontaine 38,00 .
Artikel II
Diese Satzung tritt am 01.01.2009 in Kraft.
Bekanntmachungsanordnung
Die vorstehende 9. Satzung zur Änderung der Satzung über die Erhebung von Gebühren für die Abfallentsorgung in der Stadt Petershagen wird hiermit öffentlich bekannt gemacht. Es wird darauf hingewiesen, dass eine Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein Westfalen (GO NRW.) gegen diese Satzung nach Ablauf eines Jahres seit dieser Bekanntmachung nicht mehr geltend gemacht werden kann, es sei denn
a) eine vorgeschriebene Genehmigung fehlt oder ein vorgeschriebenes
Anzeigeverfahren wurde nicht durchgeführt,
b) diese Satzung ist nicht ordnungsgemäß öffentlich bekannt gemacht worden,
c) die Bürgermeisterin hat den Satzungsbeschluss vorher beanstandet oder
d) der Form- oder Verfahrensmangel ist gegenüber der Stadt Petershagen
vorher gerügt und dabei die verletzte Rechtsvorschrift und die Tatsache
bezeichnet worden, die den Mangel ergibt.
Petershagen, 19. Dezember 2008
Die Bürgermeisterin
Schmitz-Neuland