Inhalt
Datum: 26.01.2026

25 Jahre im Dienst für Kinder und Jugendliche in Preußisch Oldendorf

Seit nunmehr 25 Jahren ist Andreas Keller der Hauptakteur der Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Preußisch Oldendorf. Dies nahmen Fachbereichsleiterin Melanie Detering-Vehlber und Bürgermeister Marko Steiner zum Anlass, auf ein erfolgreiches Vierteljahrhundert zurückzublicken und auch die Zukunft gemeinsam in den Blick zu nehmen.

Beim Abschluss seiner Ausbildung zum Bürokaufmann in einem Autohaus war Andreas Keller bereits klar, dass er in diesem Beruf nicht seine „Berufung“ fand. Daher schloss sich nach dem Zivildienst das Studium der Sozialpädagogik an. Dann folgte das Anerkennungsjahr und die erste Stelle im internationalen Kinderhort in Bünde, bevor er zum 01.01.2001 als erster Jugendpfleger der Stadt Preußisch Oldendorf eingestellt wurde. Hier war Pionierarbeit gefragt, die einerseits Raum für Gestaltung ließ, aber auch viele Strukturen erst aufgebaut werden mussten. Zunächst im Rathaus untergebracht, folgten Räumlichkeiten in der Hindenburghalle auf dem Gelände der heutigen Sporthalle Am Markt. In dieser Zeit wurde mit Hilfe von ehrenamtlichen Helfern ein Bauwagen renoviert, der als Büro und Lager für Material diente. Dieser Bauwagen zog auch mit um, als ein ehemaliges Schützenhaus an der Waldstraße als erster offizieller Jugendtreff der Stadt Preußisch Oldendorf angemietet wurde.

Hier waren regelmäßige Öffnungszeiten mit vielfältigen Angeboten möglich. Insbesondere die Nähe zum Wald und der Natur prägen das Konzept der offenen Kinder- und Jugendarbeit bis heute. So wurden hier in Zusammenarbeit mit dem Forstamt Bäume zum Klettern hergerichtet und so Natur erlebbar gemacht, denn die Nähe und der Einklang mit und in der Natur war und ist Andreas Keller wichtig, der sich in diesem Zuge auch im Bereich „Klettern“ umfassend fortgebildet hat. Ein weiteres großes Talent des erfahrenen Pädagogen ist die Gewinnung und Begleitung von ehrenamtlichen Helfenden, ohne die die erfolgreiche Kinder- und Jugendarbeit so nicht möglich wäre. Ein großer Meilenstein seiner 25-jährigen Arbeit war sicher der Bau des neuen Jugendtreffs, in dessen Planung er sich aktiv mit eingebracht hat und der viele Angebote erst möglich macht.

Auch auf Kreisebene arbeitet er aktiv mit. So wirkt er an der Fortschreibung des Kinder- und Jugendförderplans für den Kreis Minden-Lübbecke mit und ist über sein großes Netzwerk Kooperationspartner für Schulen, Kindertagesstätten, die Schulsozialarbeit und viele mehr.

Einig war man sich, dass die offene Kinder- und Jugendarbeit für die wachsenden Herausforderungen gut aufgestellt ist und weiter gemeinsam daran gearbeitet werden soll.

Foto von links nach rechts:

Marko Steiner, Andreas Keller, Karin Treichel (Vertreterin Personalrat), Melanie Detering-Vehlber

nach oben zurück